Drei Tage in Wien – Den jungen und angesagten Teil der Stadt entdecken – Tag 2

Auch wenn Wien weder Berlin noch Kopenhagen ist, hat sich in den letzten Jahren eine trendige Szene in der Stadt entwickelt. Beeinflusst durch eine neue, kreative und innovative Generation hat die Stadt große Schritte in neue aufregende Richtungen unternommen, zum Beispiel gibt es eine blühende Design- und Restaurant-Szene. Monatlich schießen neue inspirierende Boutiquen und originelle Lokale aus dem Boden und stellen den Stil und das Talent dieser neuen Generation vor. Die Museen zeigen sich in ihren Ausstellungen etwas kontroverser und manche öffentlichen Plätze dienen insbesondere in den wärmeren Monaten als beliebte, angesagte Treffpunkte, an denen weit und breit keine Pferdekutschen in Sicht sind. Wie bleibt man immer auf dem neuesten Stand? Dieser Frage möchten wir den heutigen Tag widmen.

09:00 Uhr – Frühstück und Shoppen

CornsnPops_20091117_012 by negotiable_meWir legen schon frühmorgens mit einem gesunden Frühstück in der Müslibar Corns n’Pops in der Gumpendorferstraße im 6. Bezirk los. Auch wenn Müsli ursprünglich eine Schweizer Erfindung ist, will man auch in Wien nicht mehr auf diese leckere Mischung aus Haferflocken, Obst und Nüssen verzichten. In diesem originellen Frühstückslokal, das einem Ernährungsfachmann gehört, kann man sich seine eigene Müslischale aus über 50 verschiedenen Zutaten zusammenstellen. Da auf der Speisekarte noch viele andere Frühstücksvarianten stehen, bietet dieses Café etwas für jeden Geschmack. Noch die Kaffeespezialität Wiener Melange hinzubestellen und der Tag kann beginnen.

Flakturm Augarten Color by flo_pDa wir uns in Mariahilf, dem 6. Bezirk, und nahe an Neubau, dem 7. Bezirk, befinden, steht Shoppen auf dem Programm. Auf dem Weg zu den Geschäften folgen wir dem Verlauf der Gumpendorferstraße, um einen Blick auf den riesigen Flakturm im Esterhazypark zu werfen. In Wien verwandelt man das Alte in etwas Neues, anstatt wieder bei Null anzufangen. Dieser Turm, der zu den sechs Flaktürmen in der Stadt gehört, wurde 1943 während des Zweiten Weltkriegs zur Verteidigung von Luftangriffen gebaut. Auch wenn er nicht gerade ansehnlich ist, wurde der Turm auf kreative Art und Weise neu genutzt: Heute befinden sich hier der städtische Aqua-Zoo und eine beliebte Außenkletterwand.

Nun ist es an der Zeit, shoppen zu gehen. Die Mariahilferstraße kann man gut und gerne auslassen, auch wenn sie in jedem Reiseführer erwähnt wird. Obwohl es sich um die größte Einkaufsmeile in Wien handelt, erwarten einen hier im Grunde dieselben Geschäfte, wie man sie in jeder anderen europäischen Metropole auch findet. Wir empfehlen stattdessen, ein Stück weiter, bis in die Lindengasse und ihre Umgebung, zu gehen. Hier befindet man sich mitten im Schmelztiegel des österreichischen Designs. In dieser hübschen Gegend der Stadt reihen sich einzigartige Boutiquen aneinander, wobei manche sogar über eigene Ateliers verfügen. Hier kann man wunderbar ein bisschen ziellos umherschlendern und in den Geschäften auf der Suche nach einzigartigen Produkten stöbern. Auf http://www.7tm.at oder http://guided-vienna.com/ kann man sich eine persönliche Route zusammenstellen.

12:00 – 14:00 Uhr – Ein ausgedehntes Mittagessen

Museumsquartier by Ivan CWer beim Shoppen eine kleine Pause einlegen möchte, kann in der Rauch Juice Bar in der Neubaugasse bei einem frisch gepressten Rohsaft neue Energie tanken. Für das Mittagessen begibt man sich am besten ins MuseumsQuartier, dem Kulturviertel der Stadt. Das ‚MQ’ beherbergt die ehemaligen kaiserlichen Stallungen, in denen heutzutage verschiedene angesagte Restaurants, Bars, Cafés und natürlich Museen zu finden sind. Ein kreatives Ambiente und leckere österreichische Fusionsküche bieten sowohl das Halle als auch das Corbaci.

Nach dem Mittagessen sollte man es den Anwohnern gleichtun. In den wärmeren Monaten entspannt man im Innenhof des MQ auf Enzis, farbenfrohen Outdoor-Möbeln, die jeden Frühling neu aufgestellt werden. Es gibt keinen besseren Ort, um nach dem Mittagessen die Füße hochzulegen und ein paar Sonnenstrahlen zu genießen. In den kälteren Monaten begibt man sich am besten für Kaffee und Kuchen in ein Kaffeehaus. Einen Besuch im Möbel, das sich in der nahe gelegenen Burggasse befindet, sollte man ebenfalls nicht versäumen. Es gehört in Wien zu den Trendcafés der ersten Stunde und erfreut sich nach wie vor einer großen Beliebtheit. Dank der entspannten Baristas und des coolen Konzepts – die Designmöbel, auf denen man sitzt, sind verkäuflich – findet man sich hier in einer wahrhaft eigentümlichen Atmosphäre wieder.

14:00 – 17:00 Uhr – Märkte und Museen

Naschmarkt by CaramdirNachmittags geht es entweder zurück zu den Modegeschäften oder man bleibt im MuseumsQuartier und besucht ein paar Museen. Warum nicht einen Spaziergang durch Spittelberg, das ehemalige Rotlichtviertel der Stadt, unternehmen, das heutzutage mit charmanten, verwinkelten Pflastersteingassen mit kleinen Galerien und Kunsthandwerkgeschäften aufwartet? Man kann auch dem Naschmarkt, dem größten Markt in Wien, einen Besuch abstatten und die farbenfrohe Atmosphäre auf sich wirken lassen. Die große Foto- und Kamera-Galerie Westlicht widmet sich der Entwicklung dieser Kunstform in Österreich.

Langsam neigt sich der Erkundungstag durch den angesagten Teil von Wien dem Ende zu. Nun kann man sich noch einmal richtig schick machen und in das abendliche Ambiente der Stadt eintauchen. Es geht in den 2. Bezirk zum Le Loft in der obersten Etage des Sofitel, wo man mit einem Cocktail in der Hand eine atemberaubende Aussicht durch die riesigen Fenster genießt. Warum den Abend nicht mit neuer österreichischer Küche und ein paar Drinks im schicken und direkt am Donaukanal gelegenen Bar-Restaurant Motto am Fluss ausklingen lassen? In der Lounge erwarten einen abendlich wechselnde DJs. Hier kann man den ereignisreichen Tag ideal Revue passieren lassen. Wer behauptet jetzt noch, diese Stadt sei altmodisch?


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