Drei Tage in Venedig - Auf Erkundungstour durch die Lagunenstadt - Tag 1

Wer sich nur wenige Tage in Venedig aufhält, will seine Zeit so gut wie möglich nutzen. Für unsere Route haben wir die besten Highlights der Stadt zusammengestellt.

Tag eins

09:00 – 11:30 Uhr – die Rialtobrücke und der Markt

Rialto market by dsearlsUm die großen Reisegruppen zu umgehen, die sich morgens am Markusplatz tummeln, beginnen wir den Tag in San Polo an der Rialtobrücke. Hier besuchen wir den berühmten  Rialto-Markt, der mittags geschlossen ist. Auf der anderen Seite der Rialtobrücke liegt das Viertel Campo San Giacomo, dessen Geschichte im Jahr 421 begann. Dort erwartet einen die Kirche San Giacomo di Rialto, die älteste in Venedig. Die Statue auf dem Platz gegenüber der Kirche namens Gobbo di Rialto (Buckliger von Rialto) diente einst als Podium für amtliche Proklamationen.

Neben dem Campo befindet sich Bancogiro, das mit einer Auswahl an Weinstuben lockt. Hier lag einst das Finanzviertel von Venedig mit verschiedenen Banken. In Bancogiro kann man hervorragend verweilen und den Verkehr auf dem Canal Grande beobachten. Über die Bogentore am anderen Ende von Campo San Giacomo gelangt man zum Rialto Mercato, dem Markt. In der Mitte des Campos sind viele Obst- und Gemüsestände zu finden, die Metzger befinden sich in den Seitenbereichen. Hinter den Gemüseständen liegt der berühmte Fischmarkt Pescheria. Auf dem Markt kann man das typische venezianische Treiben beobachten. Er ist von Montag bis Samstag von 07:00 bis 14:00 Uhr für Obst und Gemüse und von Dienstag bis Samstag von 07:00 bis 12:00 Uhr für Fisch geöffnet.

In San Polo an der Rialtobrücke kann man die engen Gassen, die rund um den Markt liegen, erkunden. Dabei kommt man an kleinen Lokalen wie dem Cantina do Mori, der ältesten Weinstube der Stadt, in der Calle Do Mori vorbei. Das älteste Lebensmittelgeschäft der Stadt, das Drogheria Mascari auf der Ruga degli Spezieri, bietet eine Ladenfront voller bunter Gewürzpyramiden aus der Zeit von Marco Polo.

Nun geht es auf die Rialtobrücke, eines der historischen Baudenkmäler der Stadt. Rialto steht für ‚hohes Ufer‘ und wurde als erste Gegend besiedelt, da Überschwemmungen hier unwahrscheinlicher waren. Die aktuelle Marmorbrücke aus dem Jahr 1588 ersetzte ihre Vorgängerbrücken aus Holz. Sie bietet mit den Gehwegen auf beiden Seiten und den Geschäften in der Mitte ein ungewöhnliches Design. In den Geschäften auf der Rialto lässt sich alles Mögliche finden – von Souvenirs bis hin zu hochwertigen Glaswaren – und die Aussicht von der Brücke aus ist weltberühmt. In der Hochsaison muss man Geduld aufbringen, bis man einen Platz am Geländer zum Fotografieren bekommt, doch das Warten lohnt sich.

Den Vormittag verbringen wir in San Polo am Canal Grande und essen auch hier zu Mittag. Nachmittags geht es dann zum Markusplatz und dem Flussufer.

13:00 – 15:30 Uhr – Markusplatz

Campanille by moriyaharpsterAuf der anderen Seite der Rialto-Brücke befindet sich der Bezirk San Marco. In dieser gut besuchten Gegend erwarten einen zahlreiche, von Geschäften gesäumte Straßen, die alle zum Markusplatz führen. Am besten folgt man hier dem Verlauf der berühmten Straße Mercerie, um zum Platz zu gelangen.

Die Piazza San Marco (Markusplatz) wartet mit den berühmtesten Gebäuden von Venedig auf, dem Campanile (Markusturm), der Basilica di San Marco (Markusdom), dem Uhrenturm, dem Dogenpalast und der Seufzerbrücke.

Mit der Besichtigung des Doms warten wir bis zum späten Nachmittag, denn dann werden die Massen verschwunden sein. Das Gebäude wurde 1097 für die Öffentlichkeit geöffnet, nachdem die Gebeine des Heiligen gefunden wurden. Es bietet im Innen- und Außenbereich herrliche Mosaike. Der Eintritt ist kostenfrei, wobei man den Altar und den weiter oben gelegenen Balkon mit den berühmten Pferden aus Bronze nur gegen eine geringe Gebühr besichtigen kann. Der Dom ist von 09:45 bis 17:00 Uhr und an Sonntagen von 14:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.

Der Campanile bietet einen atemberaubenden Blick auf die Dächer von Venedig, die Lagune, die umliegenden Inseln und – an einem klaren Tag – die italienischen Alpen. Der Campanile öffnet um 09:00 Uhr und schließt je nach Saison zu unterschiedlichen Zeiten. Der Eintritt ist kostenfrei.

16:00 – 18:00 Uhr – der Dogenpalast und die Seufzerbrücke

Bridge of Sighs by claytronDer Dogenpalast (Palazzo Ducale) gehört zu den eindrucksvollsten Palästen in Europa und beherbergt nicht nur die Räumlichkeiten des Dogen, sondern auch die staatlichen und gerichtlichen Hauptniederlassungen von Venedig. Das prachtvolle Interieur wartet mit Blattgold, Marmor, berühmten Gemälden, einzigartigen Zimmern und versteckten Treppen auf und stellt den Reichtum der Stadt zur Schau. Öffnungszeiten: täglich von 09:00 bis 17:00 Uhr und im Sommer bis 19:00 Uhr.

Direkt am Dogenpalast befindet sich die Seufzerbrücke, die den Palast mit dem ehemaligen Gefängnis auf der anderen Kanalseite verbindet. Dort hielten die Gefangenen auf dem Weg zu den Gefängniszellen in der Regel an, um einen letzten Blick auf die Welt zu werfen.

Nach der Besichtigung kann man den Orchestern lauschen, die an den drei berühmten historischen Cafés auf dem Platz spielen, dem Quadri’s, dem Lavenna’s und dem Café Florian’s. Bei einem teuren Drink auf dem Platz zu verweilen gehört zu einem Venedigbesuch einfach mit dazu.

Warum den langen Besichtigungstag nicht auf dem Wasser ausklingen lassen? Nun ist es an der Zeit, sich eine Gondelfahrt zu gönnen und auch eine Fahrt mit dem öffentlichen Wasserbus, dem Vaporetto, auf dem Canal Grande zu unternehmen.


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