Drei Tage in Sevilla - Parks, Paläste, Flamenco und Tapas - Tag 3

09:00 Uhr – Frühstück und Spaziergang durch den Park

Maria Luisa ParkWir beginnen den Tag mit einem Frühstück in einem Café nahe dem Park María Luisa, zum Beispiel im unauffälligen und unter Anwohnern beliebten Café Ambar in der Avenida Carlos V. Die beliebten und historischen Straßen rund um den Park María Luisa, die größte Grünanlage in Sevilla mit einem langen Gehweg am Fluss, eignen sich ideal für einen morgendlichen Spaziergang. Ursprünglich beherbergte der Park den nahe gelegenen Palast San Telmo, wobei man die Pracht des Parks noch heute spüren kann. Im Park gehen die Bewohner Sevillas ihren alltäglichen Beschäftigungen nach, zum Beispiel Tai Chi-Kursen.

11:30 Uhr – Metropol Parasol

Der Metropol Parasol auf der Plaza de la Encarnación ist ein modernes Gebäude, das eine Markthalle und ein Einkaufszentrum beherbergt. Bei diesem leicht futuristischen, pilzähnlichen Bauwerk handelt es sich wohl um die größte Holzkonstruktion der Welt. Unter dem Metropol befindet sich eine breit gefächerte Auswahl an Attraktionen – von Lebensmittel- und Bauernmärkten über kleine Geschäfte bis hin zu einem archäologischen Museum und Ruinen im Untergeschoss, die bei den Ausgrabungsarbeiten vor Ort gefunden wurden. In einem der vielen hervorragenden Cafés kann man eine Kaffeepause einlegen.

13:00 Uhr - Casa de Pilatos

Casa de PilatosDas Casa de Pilatos (‚Pilatushaus’) ist ein weiteres Nationaldenkmal in der Stadt, das für Kultur und Dekadenz steht. Es ist die Residenz des Grafen von Medinaceli, dessen Herzogtum mehrere Jahrzehnte lang existierte. Eine Erkundung dieses faszinierenden und hübschen Gebäudes, das auch heute noch die offizielle Residenz des Grafen ist, sollte man nicht versäumen. Es ist zudem viel schlichter gehalten als die meisten anderen Paläste der Stadt. Die ‚Azulejo’-Fliesen gehören zu den schönsten in ganz Sevilla.

Das El Rincon del Tito ist ein kleines, lokales Restaurant in der Nähe, das sich ideal für ein Mittagessen auf dem Bürgersteig eignet. Hier speisen größtenteils Ortsansässige und die Preise sind niedriger als in anderen Restaurants in den touristischen Gebieten. Das Restaurant serviert kalte und warme Tapas wie gegrillte Lendenstücke in Whiskeysoße und hausgemachte Kroketten.

15:00 Uhr – Zeit für Flamenco

flamencoWer sich am letzten Nachmittag in Sevilla amüsieren möchte, sollte sich in ein paar Geschäften umsehen, in denen traditionelle andalusische Kleider und Flamenco-Outfits verkauft werden. An der Plaza de la Alfalfa liegen ein paar hervorragende Läden, die alles Mögliche bieten – von Panama-Hüten über Flamenco-Kleider bis hin zu maßgeschneiderter, alltagstauglicher Kleidung.

Da dieser Nachmittag ganz im Zeichen des Flamencos steht, geht es weiter zum Flamenco-Museum in der Calle de Manuel Rojas Marcos. Dort kann man sich über die Geschichte des Flamencos informieren, die Innenräume dieses Gebäudes aus dem 18. Jahrhundert bestaunen und mit ein bisschen Glück bei einem Flamenco-Kurs zusehen. Die verschiedenen Kostüme in der Ausstellung und der schillernde Flamenco machen Lust auf die Flamenco-Show später am Abend.

17:30 Uhr – Tapas und Abendessen

el rinconcillo (bar) - sevillaDen Abend beginnen wir mit einem frühen Snack und einem Getränk in der Tapas-Bar El Rinconcillo in der Calle Gerona. Sie gehört zu den ältesten Tapas-Bars in Sevilla und steckt voller Charme. Hier kann man zusammen mit den Anwohnern in den Abend starten. Für das Abendessen geht es zurück zur schönen Calle Betis in Triana. Sehr empfehlenswert ist das Abades Triana mit seiner stimmungsvollen Umgebung und dem Flussblick. Es serviert abwechslungsreiche Gerichte – von maurischen Einflüssen bis hin zu typischen spanischen und mediterranen Klassikern. Wem der Sinn nach etwas Eleganterem steht, kann eine Auswahl an Kaviar bestellen.

20:30 – Flamenco-Show

Am letzten Abend lassen wir es noch einmal richtig krachen und begeben uns zu einer Flamenco-Show in einem der beliebtesten Lokale der Stadt, dem La Carbonería. Es liegt in einem Gebäude, das einst, als Kohlelager diente. Dank der leicht industriellen Lagerhallen-Atmosphäre ist die Flamenco-Show umso mitreißender. Im Gegensatz zu vielen anderen Flamenco-Aufführungen in Sevilla ist die Show im La Carboneria nicht nur auf Touristen ausgerichtet, sondern wird auch von vielen Anwohnern besucht. Auch wenn die Aufführung normalerweise nicht vor 23 Uhr beginnt, sollte man sich relativ früh einfinden, um einen Tisch mit gutem Blick zu ergattern und um zusammen mit den Sevillanos die sich steigernde Anspannung im Publikum zu erleben. Die stimmungsgeladene und sinnliche Show besteht aus einem Sänger, einer Tänzerin und einem Gitarrenspieler. Spätestens an diesem letzten Abend wird man dem Charme von Sevilla vollends erliegen.


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