Drei Tage in Sevilla - Die Stadt aus einer anderen Perspektive erleben - Tag 2

09:00 Uhr – Frühstück und Torre de Oro

Torre de OroAm Fluss Guadalquivir, der durch Sevilla fließt, ist man mittlerweile bestimmt schon öfter vorbei gekommen. Diesen malerischen Teil der Stadt sollte man ebenfalls nicht außer Acht lassen. Den Tag kann man daher mit einem Frühstück im Café Hércules in der Calle Peris Mencheta beginnen. Die hellen Wände und die günstigen, leckeren Frühstücksvarianten des Cafés sorgen für einen hervorragenden Start in den Tag. Besonders empfehlenswert sind der Orangensaft mit frisch gepressten Orangen aus Sevilla und die verschiedenen Brotsorten mit Olivenölen aus der Region.

Der Torre de Oro (‚Goldturm’) liegt am Flussufer und ist ab 10 Uhr geöffnet. Der Turm war einst ein Wachturm, im Mittelalter ein Gefängnis und beherbergt heute ein Schifffahrtsmuseum. Er stammt aus dem 13. Jahrhundert und schimmert im Sonnenlicht golden. Wenn man die 91 Stufen erklimmt, wird man mit einer atemberaubenden Aussicht auf den Fluss und die Stadt belohnt. Das Schifffahrtsmuseum bietet einen guten Einblick in die Schifffahrtsgeschichte und die maritime Bedeutung von Sevilla.

11:30 Uhr – Bootsfahrt auf dem Fluss Guadalquivir

Guadalquivir SevillaDie einstündige Bootsfahrt auf dem Fluss Guadalquivir ist unter den Touristen der Stadt eine beliebte Aktivität und bietet eine neue Perspektive Sevilla zu sehen. Die Tickets kann man in ganz Sevilla bei Reiseveranstaltern oder in Hotels kaufen. Bei der Sevilla Card ist die Bootsfahrt bereits im Preis enthalten. Während der Fahrt kommt man an vielen Wahrzeichen und Denkmälern der Stadt vorbei und fährt unter neun Brücken hindurch. Eine davon ist die eindrucksvolle Brücke Alamillo vom Architekten Santiago Calatrava, der sie für die Expo von 1992 in Sevilla entwarf. Im Einklang, mit der stadtweit anzutreffenden Christoph Kolumbus-Thematik wurde auch die Expo anlässlich des 500. Jahrestags der Entdeckung von Amerika durch Christoph Kolumbus gefeiert.

13:30 Uhr – Mittagessen und Museum der Schönen Künste

Im Anschluss an die Bootsfahrt auf dem Fluss Guadalquivir geht es für das Mittagessen zurück in die Stadt. Im marokkanischen Restaurant al Medina erlebt man den wichtigen maurischen Einfluss auf die Stadt und genießt Speisen wie Humus, marokkanische Salate und Tagines.

Gut gesättigt geht es weiter ins Museum der Schönen Künste, das weithin als eines der besten Museen in Sevilla gilt. Dort sind die Werke von vielen berühmten spanischen Künstlern aus allen möglichen Epochen – vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert – ausgestellt. Das Museum liegt in einem charakteristischen Gebäude aus dem 16. Jahrhundert, einem ehemaligen Kloster, und wurde im 19. Jahrhundert gegründet.

stadsmuur Calle Muñoz LeónWem der Sinn nach ein bisschen mehr sevillanischer Geschichte und Kultur steht, sollte die Calle Muñoz León aufsuchen, wo ein paar erhaltene Abschnitte der Stadtmauer aus dem 12. Jahrhundert zu sehen sind. Dort fühlt man sich um Jahrhunderte zurück in die Vergangenheit versetzt. Damals war Sevilla die abgeschottetste Stadt in Europa. Die Mauer diente auch als Schutzwall vor Überflutungen des Guadalquivir.

16:00 Uhr – Triana

Triana ist größtenteils ein Wohngebiet am anderen Flussufer. Dort kann man einen weiteren Teil der Altstadt von Sevilla besichtigen. Triana gilt als Heimat des Flamencos und wartet mit kleinen Geschäften sowie ein paar Bars und Restaurants in der Calle Betis, einer der schönsten Straßen in Sevilla, auf. Am besten erkundet man Triana, indem man einfach ein bisschen drauf losläuft, denn wirklich verlaufen kann man sich hier nicht.

KeramikladenWer von den Keramikfliesen, die überall in Sevilla zu sehen sind, angetan ist, kann in einem der vielen Keramikgeschäfte Halt machen, von denen es in diesem Stadtteil besonders viele gibt. Empfehlenswert ist das Ceramica Santa Ana in der Calle San Jorge. Es bietet eine große Auswahl an Fliesen im typischen maurischen Stil. Wer gerne Lebensmittel kaufen möchte, sollte den Mercado de Triana besuchen, auf dem jede Menge lokale Nahrungsmittel, wie Chorizo und saftige sevillanische Orangen, verkauft werden.

Den Besuch rundet man am besten mit dem täglichen Tapas- und Sherry-Ritual ab. Das La Cucana in der malerischen Calle Betis eignet sich ideal, um typische spanische Tapas und einen schönen Blick auf den Fluss zu genießen.

20:00 Uhr – Ein Paradies für Feinschmecker

Wahre Feinschmecker dürfen Sevilla nicht verlassen, ohne dem Abantal, einem von lediglich zwei Michelin-Restaurants in der Stadt, einen Besuch abzustatten. Wer sich etwas gönnen möchte, probiert das tägliche Degustationsmenü, das aus sieben Gängen und verschiedenen Weinen besteht. Noch extravaganter ist das Degustationsmenü mit neun Gängen. Zu den Gerichten zählen Roter Thunfisch-Tataki mit Tomatenschaum und Austern mit Blumenkohlsoße und Pinienkernen.


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