Drei Tage in Sevilla - Spaziergang durch die Stadt und ein bisschen Kultur - Tag 1

Sevilla ist die viertgrößte Stadt in Spanien, beherbergt drei UNESCO-geschützte Kulturdenkmäler und verfügt über eine Bevölkerung von 1,5 Millionen Menschen. Diese pulsierende, internationale Stadt steckt voller Geschichte und Tradition. Hier kann man viele historisch und architektonisch bedeutsame Stätten besichtigen (darunter die Ruhestätte von Christoph Kolumbus), den Sevillanos bei einer Flamenco-Show zusehen, den Vorabend mit Tapas und Sherry verbringen oder eine Bootsfahrt auf dem Fluss Guadalquivir unternehmen – um nur einige Aktivitäten zu nennen, die man in dieser für ihren Tanz, ihre köstliche Küche und ihre wagemutigen Erforscher berühmten Stadt unternehmen kann.

Tag eins

09:00 Uhr – Das historische Sevilla

Seville CathedralAm ersten Tag in Sevilla dreht sich alles darum, die berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Stadtgeschichte zu erkunden. Das kann man am besten zu Fuß erledigen. Das Stadtzentrum und die Altstadt von Sevilla liegen östlich des Flusses Guadalquivir. Am besten beginnt man den Tag mit einem starken Kaffee und einem kleinen Frühstück in einem der vielen Cafés in der Calle Sierpes. Anschließend begibt man sich zur städtischen Touristeninformation, die auf derselben Straße liegt. Dort kann man sich mit Stadtplänen ausrüsten und nützliche Informationen fürs Sightseeing erhalten.

Die erste Station ist die UNESCO-geschützte Kathedrale von Sevilla, auch Santa María de la Sede genannt. Die Kathedrale gehört zu den größten der Welt und ist das größte gotische Bauwerk in Europa. Sie stammt aus dem 15. Jahrhundert und beherbergt das Grab von Christoph Kolumbus. Interessanterweise stand an diesem Ort einst eine Moschee aus dem 12. Jahrhundert. Der Giralda-Turm war damals das Minarett der Moschee. Der Turm ist für Besucher geöffnet. Von dort oben hat man einen schönen Blick auf die Stadt.

11:00 Uhr – Palast und Altstadt

Seville, Easter 1995 Anschließend geht es zum Alcázar von Sevilla, einer weiteren UNESCO-Welterbestätte. Es handelt sich dabei um den ältesten, noch heute genutzten Königspalast in Europa und auch um eine ehemalige maurische Festung. Der Alcázar ist der offizielle Wohnsitz der spanischen Königsfamilie in Sevilla, auch wenn ein Großteil des Gebäudes für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Nicht versäumen sollte man einen Besuch in dem Raum, in dem Christoph Kolumbus seine Reise nach Amerika plante. Der Alcázar, der über Jahrhunderte hinweg gebaut und vervollkommnet wurde, spiegelt eine bunte Mischung aus architektonischen und kulturellen Stilen wider. Der hübsch angelegte Garten eignet sich ideal für einen angenehmen Spaziergang.

Den ersten Vormittag in Sevilla kann man gut bei einem Spaziergang durch die Altstadt ausklingen lassen. Dabei einfach die Geschichte und Kultur der Plätze und charmanten kleinen Gassen auf sich wirken lassen. Der Plaza del Triunfo, der sich in demselben UNESCO-geschützten Bereich wie die Kathedrale und der Palast befindet, wartet mit verschiedenen Denkmälern auf. Das Barrio Santa Cruz ist der älteste Bezirk und das ehemalige jüdische Viertel von Sevilla. Auch wenn es touristisch überlaufen ist, empfiehlt sich eine Besichtigung dieser charakteristischen Gegend. Ein paar der ältesten Kirchen und Plätze der Stadt liegen in dem Gassenlabyrinth. Das beliebte Olivenölgeschäft Extraverde ist hier ebenfalls zu finden. Hier kann man gut ein oder zwei Flaschen als Souvenir mitnehmen.

Für das Mittagessen kehren wir in das Modesto in Cano y Cuet ein. In diesem Lokal, das für seinen Bratfisch und seine Tapas berühmt ist, treffen sich die Anwohner zur Mittagszeit auf einen Happen zu essen und ein Bier.

14:30 Uhr – Park und Straßenbahn

Jardines de MurilloNicht weit vom Barrio Santa Cruz entfernt erstreckt sich der ruhige, ummauerte Park Jardines de Murillo auf einer Fläche von gut 9.100 m². Dort kann man sich nach dem Mittagessen noch ein bisschen bei einem kühlen Drink erholen. Der Park bietet mit seinen großen Palmen und seinem botanischen Garten an manchen Stellen ein tropisches Ambiente: Es gibt ausreichend schattige Plätze, an denen man eine kurze Siesta halten kann, wenn die Hitze doch zu groß wird.

Da man schon den ganzen Tag zu Fuß unterwegs ist, begibt man sich nun am besten zur nahe gelegene Straßenbahnhaltestelle Prado de San Sebastián und fährt von dort bis zur Endhaltestelle Plaza Nueva. Die Straßenbahn wird auch von den Anwohnern viel genutzt und bietet den Vorteil, während der Fahrt die malerische Umgebung betrachten zu können.

17:00 Uhr – Shoppen, Tapas und Sherry

Der Plaza Nueva ist für ihre Einkaufsmöglichkeiten und eleganten Boutiquen bekannt. Der große, geflieste Platz selbst gilt seit Jahrhunderten als wichtiges Zentrum in der Stadt. Die Geschäfte öffnen normalerweise um 17 Uhr nach der Siesta. Das exklusive Lederwarengeschäft Loewe und das Nespresso-Boutiquegeschäft sind nur zwei von vielen Läden an dem Plaza Nueva und seiner Umgebung.

Nach diesem ereignisreichen Tag hat man es sich wohl verdient, in die spanische Tapas- und Sherry-Tradition einzutauchen. Empfehlenswert ist die Tapas-Bar Cervecería Giralda, die in einem ehemaligen maurischen Badehaus in der Calle Mateos Gago liegt. Der marinierte Kabeljau mit Champignons ist besonders lecker.

19:00 Uhr – Stierkampf und Abendessen

Toros en la MaestranzaSevilla gilt als eines der wichtigsten Zentren des Stierkampfes, wofür auch La Maestranza auf dem Paseo de Cristóbal Colón steht. Es handelt sich dabei um die älteste Stierkampfarena in Spanien (aus dem 18. Jahrhundert). Unabhängig davon, was man als Besucher vom Stierkampf hält – er ist unbestreitbar Teil der spanischen Kultur. Bei einer ‚Corrida‘ können Hartgesottene einen authentischen Einblick in das örtliche Freizeitvergnügen Nummer eins bekommen. Die Eintrittskarten sollte man im Voraus kaufen, da sie nach Verkaufsstart normalerweise innerhalb von wenigen Stunden ausverkauft sind. Die Stierkämpfe beginnen zu verschiedenen Zeiten bis Sonnenuntergang, also auch die Anfangszeit auf der Eintrittskarte beachten.

In der Nähe von La Maestranza liegen zahlreiche Restaurants, in denen man anschließend etwas essen kann, auch wenn es nach dem Ende des Stierkampfes ganz schön voll werden kann. Das El Marisco Arenal serviert leckere Meeresfrüchte. Wem der Sinn vor dem Schlafengehen nach einem Absacker steht, dem können wir die bekannte Kneipen- und Clubmeile Alameda de Hércules empfehlen. Dort kann man in zahlreichen Lokalen bis spätnachts bei einem Drink oder Livemusik verweilen.


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