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Verkehrsmittel in Rom

Bus 32, Rome, Italy by linssimatoWer viel in Rom unterwegs sein möchte, sollte bequemes Schuhwerk dabeihaben. Die Stadt lässt in Bezug auf die Zuverlässigkeit der öffentlichen Verkehrsmittel ein bisschen zu wünschen übrig. Aber dafür handelt es sich um eine der schönsten und sichersten Städte Europas, in der man wunderbar zu Fuß von A nach B gelangen kann. Die gesamte Altstadt erstreckt sich auf lediglich 8 km². Am besten läuft man ein bisschen ziellos durch das enge Gassenlabyrinth, anstatt einen Stadtplan zu benutzen.

Die gute Nachricht ist: Es gibt ein paar Websites, die eine Orientierung im Chaos der öffentlichen Verkehrsmittel in Rom bieten. Doch für Touristen sind diese Internetseiten weniger geeignet, da sie nur auf Italienisch verfügbar sind. Auf www.atac.roma.it kann man durch die Start- und Zieleingabe den Weg zum gewünschten Ort in Rom finden. Die Seite erklärt auch, wo sich die nächste Bushaltestelle oder der nächste U-Bahnhof befindet und gibt den schnellsten Anfahrtsweg an. Eine weitere Website ist www.muoversiaroma.it, die für Smartphones nützlich ist. Man kann die Bushaltestelle, an der man sich gerade befindet und die Buslinie, auf die man wartet, eingeben, und erfährt dann, wie lange man noch warten muss. Diese Internetseite eignet sich auch für die Routenplanung und das Auffinden der städtischen Fahrradstationen.

Die U-Bahn

metro stairs by roboppyAuch wenn der faschistische Diktator Mussolini bis heute für die Einführung eines effizienten öffentlichen Nahverkehrsnetzes (mit einem U-Bahn- und Zugnetz) berühmt ist, hat die U-Bahn auch ihre Schattenseiten. Da es sich bei der Stadt Rom und ihrer Umgebung im Grunde um eine einzige archäologische Stätte handelt, besteht das U-Bahn-Netz lediglich aus 2 U-Bahn-Linien und ist daher nicht mit dem von Städten wie New York, Paris oder London zu vergleichen. In den häufig überfüllten U-Bahnen muss man sich vor Taschendieben in Acht nehmen, doch wer es eilig hat und auf seine Sachen aufpasst, für den stellt die U-Bahn eine gute Lösung dar.

Die Linea A (Linie A) ist für Touristen die am besten geeignete U-Bahn-Linie, da sie in der Nähe von den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt hält, zum Beispiel am Vatikan (Station Ottaviano), der Spanischen Treppe (Station Spagna), der Piazza del Popolo, der Via del Corso und der Villa Borghese Gardens (Station Flaminio) sowie dem Trevi-Brunnen und der Via Veneto (Station Barberini). Die rote Linie A verbindet die Stadt von Nordwest nach Südost.

Sowohl die Linie A als auch die Linie B bieten Verbindungen zum römischen Hauptbahnhof Termini.

Die blaue Linie B fährt vom südlichen Teil in den nordöstlichen Bereich der Stadt. Sie verfügt über 25 Stationen, darunter Coliseum, Circus Maximus und der moderne Vorort EUR.

An der dritten U-Bahn-Linie, der Linea C, wird seit 1990 gebaut. Verschiedene archäologische Funde bereiteten den Bauarbeiten an wichtigen Stationen, die Verbindungen zwischen den Vororten und dem Stadtzentrum schaffen sollten, ein Ende. Laut der Zeitschrift Wanted in Rome handelt es sich mit einem Kostenaufwand von ca. 5 Milliarden Euro um die teuerste und langsamste öffentliche Baustelle in Italien und der Welt.

Öffentliche Busse und Straßenbahnen

ATAC (Agenzia per la Mobilita’ del Comune di Roma) ist das einzige Unternehmen, das Busverbindungen im Zentrum von Rom bietet. Informationen wie Karten und (äußerst unzuverlässige) Fahrpläne sind in den größeren U-Bahnhöfen, wie Termini oder Coliseum, verfügbar. Eine einfache Fahrt kostet 1,50€. Nach der Entwertung ist das Ticket 75 Minuten lang gültig. Das Ticket muss man im Bus entwerten, um Bußgelder zu vermeiden. Wochen- und Monatsfahrkarten für U-Bahn, Bus und Straßenbahn sind ebenfalls verfügbar.

Cotral (Compagnia Trasporti Laziali) ist ein weiterer Busanbieter, der Verbindungen zwischen Rom und den Außenbereichen der Stadt, wie Tivoli, anbietet.

Fahrräder, Roller und Verleihe

Moped by Neil FitzgeraldRom ohne seine Rollerfahrer, die kreuz und quer durch die Stadt flitzen und sich an Ampeln nach vorne drängeln, ist einfach nicht vorstellbar. Roller, die auch wie der italienische Markenname ‚Vespa‘ genannt werden, sind das am meisten genutzte Verkehrsmittel der Anwohner. Da die Verkehrsregeln und Straßen in der Stadt etwas unübersichtlich sind, muss man schon ein bisschen wagemutig sein, um es den Römern gleich zu tun und auf einen Roller zurückzugreifen.

Die Stadt widmet sich seit Kurzem der Aufgabe, Leihfahrräder anzubieten. So entstehen in der Nähe von Flüssen immer mehr Fahrradstationen und –wege. Da die Straßen in Rom meistens eng, gepflastert und voll mit Autos sind, muss man auch hier wagemutig sein, um das Gassenlabyrinth der römischen Innenstadt mit dem Rad zu erkunden.

Taxi

Nach einem langen Fußmarsch kann eine bequeme Fahrt mit dem Taxi genau das Richtige sein. Man kann die Taxis allerdings nicht auf der Straße heranwinken, sondern muss einen Taxistand suchen. Die Taxistände liegen in der Nähe von allen wichtigen Sehenswürdigkeiten, zum Beispiel am Petersplatz, auf der Piazza Venezia und unterhalb der Spanischen Treppe. Vor der Fahrt erkundigt man sich am besten beim Fahrer nach dem ungefähren Preis, da italienische Taxifahrer dafür berüchtigt sind, Umwege zu fahren und mit dem Taxameter zu schwindeln. Taxifahrer sind von Rechts wegen dazu verpflichtet, das Taxameter einzuschalten. Offizielle Taxis sind weiß und an dem SPQR-Schild erkennbar.

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