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Drei Tage in Prag – Ein tieferer Einblick in die Stadt – Tag 3

09:00 Uhr – Der heilige Wenzel

Wenceslas Square by Tomcio77Heute Morgen treten wir den Weg zum Wenzelsplatz, bei dem es sich um eine breite, leicht ansteigende Flaniermeile handelt, an. Die Straßenhändler und Souvenirläden lassen wir unbeachtet hinter uns und begeben uns zur eindrucksvollen Wenzelstatue, die am oberen Ende der Prachtstraße vor dem edlen (derzeit in Sanierung befindlichen) Nationalmuseum steht. Eine Parodie dieser Reiterstatue findet man im nahe gelegenen Palais Lucerna mit vielen Passagen, die zu der Reiterstatue führen. Dabei sitzt der heilige Wenzel auf dem Bauch eines kopfüber hängenden Pferdes. Es handelt sich um eines der vielen unvergesslichen Werke des lokalen und umstrittenen Künstlers David Cerny.

10:00 Uhr – Abenteuerliche Architektur

Mit der Straßenbahnlinie 11 geht es hinter dem Nationalmuseum weiter zum Platz Jiriho z Podebrad, auf dem häufig ein Bauernmarkt stattfindet. Dort befindet sich die eigentümliche Kirche des heiligsten Herzens des Herrn, deren einzigartiges Design vom slowenischen Architekten Josip Plečnik stammt. In der Nähe befindet sich auch der unverwechselbare Prager Fernsehturm, der in manchen Umfragen zum hässlichsten Gebäude der Welt gewählt wurde.

11:30 Uhr – Zeit fürs Mittagessen

Mit der U-Bahn fahren wir von Jiriho z Podebrad nach Namesti Miru, wo sich das Dish (Gourmet-Burger), das Las Adelitas (mexikanisch) oder das Nota Bene (tschechische Küche mit landwirtschaftlichen Produkten) fürs Mittagessen eignen. Anschließend bringt uns die Straßenbahn von der Straße Jecna zum Karlovo Namesti, dem größten Platz in ganz Europa.

Dancing House by Hummy13:00 Uhr – Ein bisschen Geschichte

Nun geht es zur St.-Cyrill-und-Method-Kirche auf der Straße Resslova. Die Kirche beherbergt in der Krypta ein faszinierendes Museum über tschechische und in Großbritannien ausgebildete Fallschirmjäger, die sich erfolgreich verschwören und im Jahr 1942 den damaligen Reichsprotektor Reinhard Heydrich ermorden konnten. Wenn man der Straße weiter in Richtung Fluss folgt, gelangt man zum berühmten Tanzenden Haus, das vom Architekten Frank Gehry errichtet wurde. Seinen Namen verdankt es seinem skurrilen Design, das an zwei Tänzer erinnert.

15:00 Uhr – Ein tschechischer Friedhof

Vysehrad Church by marcus_and_sue

Nach einem Spaziergang am Fluss oder einer Straßenbahnfahrt gelangt man zum Burgwall Vysehrad (Straßenbahnhaltestelle Vyton), einer großen, ummauerten und grasbewachsenen Gegend mit einem herrlichen Stadtblick und vielen Highlights. Im schattigen Garten befinden sich das Amphitheater, wo im Sommer Shakespeare-Stücke in englischer Sprache aufgeführt werden, sowie die imposante St.-Peter-und-Paul-Kirche. Neben der Kirche liegt der malerische Friedhof Vyšehrad, der sich zum Spazieren gehen eignet. Hier liegen berühmte tschechische Persönlichkeiten begraben, darunter Alfons Mucha, Antonin Dvořák, Bedřich Smetana, Karel Čapek und Ema Destinnová.

18:00 Uhr – Das letzte Abendessen in Prag

Wenn man den Burgwall über den Nord-Ost-Ausgang verlässt, gelangt man in die unscheinbare, verwinkelte Straße Vratislavova, in der verschiedene gute Lokale mit entspannter Atmosphäre liegen, darunter das U Semika mit einem hübschen Blumengarten im Innenhof sowie das El Paisa mit authentischen mexikanischen Tacos und Margaritas. Alternativ kehrt man in das U Kroka ein, das innovative tschechische Kneipengerichte und viele internationale Klassiker wie Steaks und Salate zu erschwinglichen Preisen serviert.


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