Drei Tage in Prag – Burgen und Pflastersteine – Tag 1

Zu den großen Vorteilen des Reiseziels Prag gehört zweifellos das kompakte Stadtzentrum. Es ist nicht nur gut zu Fuß zu erkunden, sondern spiegelt mit seinen engen Gassen und seinen versteckt liegenden, charmanten Ecken auch die authentische Atmosphäre der Stadt wider. Wer nicht acht oder neun Stunden lang durchweg zu Fuß auf den Pflastersteinstraßen unterwegs sein möchte oder einfach eine Pause braucht, kann auf die öffentlichen Verkehrsmittel der Stadt zurückgreifen, die fast das gesamte Stadtgebiet abdecken. Einfach in die Straßenbahn oder U-Bahn steigen und bis zur nächsten Station auf der Route fahren.

Angesichts der zahlreichen Sehenswürdigkeiten in Prag ist es gar nicht so einfach, alles an drei Tagen unter einen Hut zu bringen. Im Folgenden haben wir unsere Empfehlungen, wie man in diesem Zeitraum das Beste aus der Goldenen Stadt herausholen kann, aufgeführt.

Tag 1

09:00 Uhr – Erste Station: Altstädter Ring

Old Town Square by shettelbusDer Altstädter Ring ist der perfekte Ort, um mit der Besichtigung zu beginnen. Für viele Leute ist der Platz das Wahrzeichen von Prag schlechthin. Hier befinden sich die Jan Hus-Statue, die majestätische Kirche der Jungfrau Maria vor dem Teyn (Teynkirche), die märchenhafte Astronomische Uhr und das Rathaus, von dem man einen herrlichen Blick auf die roten Dächer der Altstadt hat. Wer um kurz vor 9 Uhr ankommt, kann erleben, wie die Figuren der Uhr zur vollen Stunde zum Vorschein kommen.

10:00 Uhr – Ziellos durch die Gassen schlendern

Café Louvre by shokEinen Stadtplan sollte man zwar dabeihaben, ihn jetzt aber nicht zu viel zu Rate ziehen, denn am schönsten lassen sich die verwinkelten Pflastersteinstraßen rund um den Male Namesti, dem kleinen Platz neben dem Altstädter Ring, erkunden, wenn man ein bisschen ziellos herumläuft. Nun heißt es, sich den Weg durch Horden von Touristen in kleinere, ruhigere Straßen bahnen, sich die Schaufenster und Kunstgalerien ansehen und in Richtung Bethlehemplatz (Betlemske Namesti) laufen. Von dort aus geht es zur betriebsamen Straße Narodni und dem Café Louvre, das sich seit über 100 Jahren einer großen Beliebtheit erfreut und wo man bei einer der berühmten heißen Schokoladen des Cafés sowie einem leichten Mittagessen verweilen kann. Alternativ begibt man sich zum beliebten Feinkostladen Jan Paukert auf der anderen Straßenseite und holt sich dort eine Auswahl an traditionellen ‚Chlebicky’ (belegten Baguettescheiben) zum Mitnehmen.

12:30 Uhr – Prag von oben sehen

Petrín tower by chilangocoEs geht weiter auf der Straße Narodni in Richtung Moldau. Unterwegs kommt man am hübsch verzierten Nationaltheater im Neorenaissance-Stil vorbei. Wenn man sich beim Überqueren der Brücke der Legionen rechts hält, genießt man eine der schönsten Aussichten auf die Karlsbrücke mit der Kleinseite und der Prager Burg im Hintergrund. Nun geht es ans andere Flussufer, wo es den Straßenbahngleisen zu folgen gilt, bis diese rechts abbiegen. An dieser Stelle fährt man mit der Seilbahn den bewaldeten Petřín- Hügel hinauf. Man kann entweder auf der Hälfte der Strecke aussteigen und das letzte Stück zu Fuß erklimmen oder direkt bis zur Endstation oben auf dem Hügel fahren. Oben angekommen lässt man sich auf einer der vielen Bänke mit Stadtblick nieder, um das mitgebrachte Mittagessen zu verzehren. Anschließend erklimmt man die Prager Miniversion des Pariser Eiffelturms. Von dort oben genießt man einen grandiosen Blick auf das gesamte Stadtgebiet.

14:30 Uhr – Eroberungszug zur Burg

Über einen Pfad durch den Park Petřín gelangt man zum Hradcany, dem Prager Hügelsporn, wo auch die Prager Burg liegt. Dieser Pflasterweg führt durch den Wald und gibt anschließend einen spektakulären Blick auf die Kleinseite und ihre Umgebung frei. Wer nun durstig geworden ist, kann entweder links zum Klosterkomplex Strahov abbiegen, wo die Kleinbrauerei Klasterni Pivovar mit starkem, erfrischendem Bier lockt, oder sich in Richtung Schloss begeben und in die jahrhundertealte Kneipe U Cerneho vola (Zum Schwarzen Ochsen) einkehren, die einen in die Vergangenheit zurückversetzt.

Für die Besichtigung der Burganlage, bei der es sich um die größte der Welt handelt, sollte man ausreichend Zeit einplanen. Hier kann man unter anderem den St.-Veits-Dom und das Goldene Gässchen erkunden, durch zahlreiche Innenhöfe schlendern und anschließend die steile Treppe zur Straße Nerudova mit ihren vielen Souvenirläden hinunterlaufen.

18:30 Uhr – Zeit fürs Abendessen

Pilsner Urquell by Michal SängerWer nun richtig Hunger bekommen hat, dem können wir das ‚Lokal‘ in der Kleinseite empfehlen. Dieses Slow-Food-Restaurant serviert authentische tschechische Küche, die hervorragend zu ein paar Gläsern frisch gezapftem Pilsner Urquell passt. Wer gerne noch einen Absacker trinken möchte, kann im nahe gelegenen Vinograf bei einem Glas Mährischen Wein oder im Blue Light bei einem Cocktail verweilen. Anschließend geht es bei Sonnenuntergang (endlich) wieder über die Karlsbrücke zurück zur Ferienwohnung.


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