Drei Tage in Paris - Die weltberühmten Sehenswürdigkeiten von Paris - Tag 3

08:30 Uhr – Frühstück

Für das Frühstück geht‘s ins Claus im ersten Arrondissement. Dort dreht sich alles um gesundes Gourmetessen. Es gibt reichhaltiges Müsli und frische vitaminreiche Säfte. Das Frühstück ‚Claus Special‘ umfasst ein spezielles Claus-Müsli, ein weich gekochtes Ei mit einer Auswahl an frischen Broten zusammen mit frischem Saft und Kräutertee oder Kaffee für diejenigen, die ihre morgendliche Koffeindosis brauchen.

10:00 Uhr – Marais

Vom Claus geht es mit der U-Bahn ins Zentrum zum Viertel Marais im 3. und 4. Arrondissement. Dabei handelt es sich um die älteste Gegend in Paris, die mit vielen historisch bedeutenden Gebäuden aufwartet. Hier sollte man die enge Rue de Montmorency aufsuchen und an der Hausnummer 51 haltmachen. In diesem Gebäude, dem ältesten in Paris, lebte der Alchemist Nicolas Flamel.

Galerie Perrotin by achimhHeutzutage ist das Marais eine angesagte Gegend unter Künstlern und Trendsettern. Besucher bekommen hier einen guten Eindruck von der örtlichen Kultur und den verschiedenen Einwohnergruppen. Mit Paris Walks kann man eine 2-stündige Führung zu Fuß durch das Viertel unternehmen, um mehr über seine Geschichte zu erfahren. Nach der Tour sollte man einer der kleinen Kunstgalerien einen Besuch abstatten, zum Beispiel der Galerie Perrotin, die in der Vergangenheit Ausstellungen von Hip-Hop-Künstlern veranstaltete. Fashion-Victims kommen im Vintage-Laden Noir Kennedy in der Rue du Roe de Sicile oder im Aux Comptoirs du Chineurs (‘Laden der Schnäppchenjäger‘) in der Rue Saint-Paul auf ihre Kosten. Das K. Jacques in der Rue Pavée ist für seine beliebten Sommersandalen berühmt. Wer gerne Kunsthandwerk einkaufen möchte, wird in den vielen Künstlergeschäften fündig oder stattet dem Marché des Enfants Rouges, einer der ältesten Markthallen in Paris, einen Besuch ab.

13:30 Uhr – Mittagessen

Bevor man das Marais verlässt, sollte man die abwechslungsreiche Auswahl an gastronomischen Einrichtungen des Viertels nutzen. Das Restaurant Derrière in der Rue des Gravilliers gehört zum Beispiel zu den angesagtesten Lokalen der Gegend. Es ist nur über eine unbeschilderte Tür zu einem Innenhof zugänglich (das Restaurant überhaupt zu finden, ist Teil des Abenteuers) und im Derrière zu essen ist ein bisschen, wie bei einem Fremden zu speisen. Das ‚Wohnzimmer‘ verfügt über gemütliche Stühle, eine CD-Sammlung und allerlei Sachen, die man bei jemandem zu Hause finden würde (auch wenn die meisten Leute keine Tischtennisplatte in ihrem Wohnzimmer stehen haben), wohingegen das ‚Schlafzimmer‘ Sitzgelegenheiten in Form einer Matratze und verspiegelte Decken bietet. Die klassischen französischen Gerichte lassen auch keine Wünsche offen, zum Beispiel der Salat Niçoise und das langsam gekochte Bourguignon.

15:00 Uhr - Sacré-Coeur

Sacré-Coeur by AbeeeerAls Nächstes geht es mit der Seilbahn (oder zu Fuß, wenn noch genug Energie da ist) den Hügel hinauf zur Basilique du Sacré-Coeur de Montmartre, der römisch-katholischen Kirche und Basilika, die dem Herzen Christi gewidmet ist. Sie wurde vor etwa 100 Jahren errichtet und scheint noch größer zu sein, als sie tatsächlich ist, da sie auf dem höchsten Punkt der Stadt liegt. Auf dem Grashügel am Fuße der Basilika kann man wunderbar die Sonne und die Aussicht genießen. Da man sich in der Stadt der Liebe befindet, sollte man auch einen Blick auf die ‚Ich-liebe-dich-Mauer’ werfen – ein öffentliches Kunstprojekt mit mehr als 300 verschiedenen Liebesbotschaften.

17:30 Uhr – Kabarett

In Paris kann sich auf Dauer niemand der berühmten Unterhaltungsbranche der Stadt entziehen. Die Pariser Kabaretts legen einen Schwerpunkt auf sinnliche Aufführungen und hervorragende Küche. Das Le Lido ist das größte Kabarett und lockt mit Backstage-Touren, bei denen man einen Eindruck vom Leben der Darsteller hinter den Kulissen bekommt. Beim Anblick der prachtvollen Ankleidezimmer und der begehbaren Kostümkleiderschränke denkt man unwillkürlich an die unzähligen Geschichten aus dem Show-Business, die sich hier zugetragen haben müssen … wenn die Wände doch nur reden könnten.

Moulin Rouge by Jeffrey WehsEine Kabarett-Führung ist der perfekte Vorgeschmack auf eine Kabarett-Show für den letzten Abend in Paris, an dem man das Budget ruhig einmal sprengen darf. Neben dem Le Lido gibt es auch das Le Crazy Horse (wo die Aufführungen noch gewagter sein sollen) und natürlich das Moulin Rouge. Wer nach der Führung im Le Lido bleibt, isst um 19 Uhr zu Abend. Die Aufführung beginnt gegen 21 Uhr. Das Ganze kostet 160€. Wer sich nur die Aufführung ansehen möchte, zahlt 80€. Es ist auf jeden Fall ein gebührender Abschied von Paris … zumindest bis zum nächsten Aufenthalt.


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