Drei Tage in Paris - Insider-Tipps - Tag 2

08:00 Uhr – Frühstück und Führung durch Einheimische

Wir beginnen den Tag mit einem Croissant und Kaffee im Arnaud Delmontel, der Bäckerei, die sowohl Anwohner als auch Touristen in Begeisterungsstürme versetzt. Die Mandel-Croissants sind besonders empfehlenswert. Wer frisches Brot bevorzugt, dem können wir die preisgekrönten Baguettes des Arnaud Delmontel ans Herz legen.Das Renaissance-Brot steht ebenfalls für eine wahre Gaumenfreude.

Als Nächstes geht es in den nordöstlichen Teil des Stadtzentrums zum "Greeter", einem Anwohner, der kostenfreie Führungen durch die Gegend anbietet. Es ist eine hervorragende Methode, um zu erfahren, wie die Pariser ihren Alltag verbringen. Die Greeters nehmen einen in der Regel mit zu ihren Lieblingsorten in der Stadt und geben einem Insider-Tipps, was es alles zu sehen und zu erleben gibt. Die Tipps sind auf die jeweiligen Interessen der Teilnehmer ausgerichtet. Es ist als würde man von einem Freund ein paar Stunden durch die Stadt geführt werden. Man tritt auch in Kontakt zu Anwohnern und kann mit ihnen über ihr Alltagsleben sprechen. Ein Treffen mit einem Greeter muss man allerdings lange im Voraus buchen.

10:30 Uhr – Museen

Musée du Louvre by edwin.11Nachdem wir mehr über das Alltagsleben in Paris erfahren haben, geht es nun zurück ins Zentrum zu einigen der berühmtesten Museen der Stadt. Das Musée du Louvre gehört zu den wichtigsten Museen von Paris und liegt im Palais de Louvre am Seine-Ufer. Es beherbergt eine riesige Kunst-, Skulpturen- und Antiquitätensammlung. Das Gebäude war im 12. Jahrhundert ursprünglich eine Festung und wurde anschließend zur königlichen Residenz und zu einem prachtvollen Renaissance-Palast umgebaut. Die 380.000 Ausstellungsstücke, die heute im Museum zu finden sind, liegen auf einer über 60.000 Quadratmeter großen Fläche. Mit seinen historischen Kunstwerken von Weltrang, wie der Mona Lisa von Leonardo da Vinci, gehört der Louvre zu den meistbesuchten Museen der Welt.

Am anderen Flussufer liegt das Musée d'Orsay, das französische Kunst beherbergt und in einem alten Bahnhofsgebäude liegt, das erstmals vor über einem Jahrhundert errichtet wurde. Das Museum selbst wurde erst 1986 eröffnet. Die Museumssammlung umfasst Werke von so weltberühmten Künstlern wie Édouard Manet, Paul Cézanne, Claude Monet und Pierre-Auguste Renoir. Die sechs Bronzestatuen außerhalb des Museums gehen auf die Pariser Weltausstellung von 1878 zurück.

Wer nun Lust auf einen Spaziergang am Flussufer hat, kann eine halbe Stunde lang vom Musée d’Orsay zum Institut du monde arabe (‚Institut der arabischen Welt‘) in der Rue des Fossés Saint-Bernard laufen. Letzteres ist für seine innovative Architektur berühmt. Das Gebäude verfügt über lichtempfindliche Blenden, die sich je nach Sonneneinfall öffnen oder schließen und somit den Einfall des Sonnenlichts sowie die Temperatur im Gebäude optimal regulieren. Das Institut du monde arabe selbst wurde 1980 gegründet, um die Zusammenarbeit und den Austausch zwischen Frankreich und der arabischen Welt zu fördern. Im Inneren erwarten den Besucher Wanderausstellungen sowie Musik- und Theateraufführungen.

14:00 Uhr – Ratatouille und Mittagessen

Les Halles by zoetnetNun geht es nach Les Halles, der historischen Pariser Marktgegend, die sich ideal fürs Mittagessen eignet. Der Markt wurde in den 1970er beschädigt und anschließend durch ein modernes Einkaufszentrum mit einem offenen begrünten und mit Skulpturen versehenen Innenhof ersetzt. Das Viertel Les Halles wurde in der jüngsten Vergangenheit durch den gefeierten Disney-Film ‚Ratatouille‘ berühmt, in dem das auf der Rue des Halles gelegene, reale Geschäft für Schädlingsbekämpfung ‚Aurouze‘ vorkommt. Im Schaufenster des Geschäfts sind Ratten aufgehängt, und das Schild trägt die Aufschrift ‚Destruction des animaux nuisibles‘ (Schädlingsvernichtung‘). Hier kann man sich ein bisschen umschauen, bevor es fürs Mittagessen zum rund um die Uhr geöffneten Restaurant Au Pied de Cochon geht, das seit den 1940er Jahren geöffnet ist. Das ursprüngliche Anliegen dieses Lokals bestand darin, „Herren Kaffee zu servieren“. Heutzutage kann hier natürlich jeder ein- und ausgehen, und das kulinarische Angebot des auf Schweinefleischgerichte spezialisierten Restaurants ist ebenfalls größer geworden. Dieses Lokal bietet etwas für jeden Geschmack und Geldbeutel.

15:30 Uhr – Heißluftballon

Im Park André Citroën, in dem einst das Citroënwerk lag, kann man Paris aus einer ganz neuen Perspektive erleben. Der Ballon Air de Paris steigt 150 Meter hoch und bietet einen atemberaubenden Blick auf den Eiffelturm, die Seine und andere Pariser Sehenswürdigkeiten. Da die Veranstalter bei jedem Aufstieg die Luftqualität überprüfen, kann man in der Praxis angewandte Wissenschaft mit den eigenen Augen erleben.

17:30 Uhr – Feinkostläden

Barthélémy cheese by tbonejujuEs geht weiter in die Umgebung der Rue de Grenelle, die sich durch das 6. und 7. Arrondissement zieht. Dort werden ein paar kulinarische französische Spezialitäten verkauft, die man auf der Welt sonst nirgendwo bekommt. Der Käseladen Barthélémy in der Rue de Grenelle gilt als einer der besten in der Stadt. Hier werden Käsesorten verkauft, die der Eigentümer persönlich in ganz Frankreich eingekauft hat. Der Käse wird in geruchsneutralen Tüten verpackt, sodass man den Rückweg ganz ohne Scham antreten kann. Das Geschäft vom Chocolatier Michel Chaudun liegt nicht weit entfernt, auf der Rue de l’Université. Hier werden einige der besten, handgefertigten Schokoladen, die es gibt, verkauft. Im Fauchon, in der Rue de Sevres, erwarten einen internationale Outlets, doch die Qualität ist hoch und man bekommt einfach alles – von Foie gras hin zu Makronen.

19:00 Uhr – Wein und Abendessen

Vor dem Abendessen sollte man dem eleganten und allzeit beliebten Weinlokal L'Esplanade auf der Rue de Grenelle (an der Ecke Rue Fabert) einen Besuch abstatten. Es kann ziemlich voll werden, aber die Auswahl an Weinen macht das wieder wett. Anschließend geht es zum ältesten Restaurant in Paris, dem La Petite Chaise, das aus dem Jahr 1680 stammt. Das Essen ist genauso familiär und traditionell wie das Interieur. Man darf sich auf französische Klassiker wie französische Zwiebelsuppe, Weinbergschnecken mit Knoblauchbutter und Anis sowie frischen Ziegenkäse auf Toast freuen. Die Käse-Assiette ist ein beliebter Nachtisch. Es gibt Speisen à la carte sowie 3-Gänge-Menüs zu festgelegten Preisen (34 €).


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