Drei Tage in Paris – Die Seele der französischen Hauptstadt entdecken – Tag 1

Ein Kurzaufenthalt in Paris weckt sicherlich die Lust, mehr von der Kultur, der Gastronomie und der Geschichte der Stadt der Lichter mitzubekommen. Außerdem bietet die Stadt der Liebe, wie Paris ebenfalls genannt wird, unzählige romantische Ecken abseits der ausgetretenen Pfade, die sich ideal für Verliebte eignen. Zudem wartet die Stadt mit berühmten Museen und Sehenswürdigkeiten auf. Paris ist mit seinem großen Freizeitangebot – von Cafés hin zu Kabaretts – und seinen einzigartigen Schauplätzen – von Boulevards hin zu Aussichtstürmen – alles andere als durchschnittlich.

08:30 Uhr – Notre-Dame

Notre Dame by faunggAm ersten Tag in Paris zieht es einen wahrscheinlich zuallererst zu den berühmten Sehenswürdigkeiten der Stadt, von denen man schon so viel gehört hat. Wir beginnen den Tag mit einem Frühstück im Café le Petit Pont, das einen herrlichen Blick auf die Kathedrale Notre-Dame bietet. Nach dem französischen Frühstück, das aus Kaffee und Gebäck besteht, geht es über die Brücke Pont au Double über die Seine zur Notre-Dame, die auf der ganzen Welt für ihre französisch-gotische Architektur und für die historischen Ereignisse, die sich hier zugetragen haben, bekannt ist – von der Krönung des englischen Königs Heinrich VI. zum König von Frankreich im 15. Jahrhundert bis zur Heiligsprechung von Jeanne d’Arc in den 1920er Jahren. Die Kathedrale ist das ganze Jahr über für die Öffentlichkeit zugänglich.

10:30 Uhr – Boulevard Saint-Germain bis Jardin du Luxembourg

Nach Möglichkeit legt man die Strecken in Paris nicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, sondern zu Fuß zurück, um mehr von der Stadt zu sehen. Von der Notre-Dame geht es zurück über den Fluss zum nahe gelegenen Boulevard Saint-Germain, der für seine Modegeschäfte und Cafés bekannt ist. Hier kann man wunderbar in ein paar Läden stöbern und sich anschließend zur Sorbonne begeben. Dieses historische Gebäude im Quartier Latin hat man wahrscheinlich schon auf etlichen Paris-Postkarten gesehen. Es hat also einen großen Wiedererkennungswert. Von dort aus ist es nicht mehr weit bis zum Jardin du Luxembourg, dem herrlichen, zweitgrößten Park der Stadt. Er bietet das Palais du Luxembourg, groß angelegte und farbenprächtige Gärten sowie einen schönen Blick auf das Pantheon. In diesem malerischen Ambiente kann man angenehme Spaziergänge unternehmen.

13:00 Uhr  – Ein traditionelles französisches Mittagessen

Nicht weit vom Jardin du Luxembourg entfernt befinden sich kleine Seitenstraßen, die abseits der touristischen Pfade liegen. Warum nicht zum Mittagessen in das kleine Lokal La Cerisaie einkehren, das von einem südfranzösischen Ehepaar geführt wird und traditionelle südfranzösische Küche serviert. Das Restaurant bietet sowohl Tagesmenüs zu festgelegten Preisen (prix fixe) als auch Speisen à la carte. Zu den Klassikern gehören Foie gras, sahnige Maronensuppe und Wildpastete.

14:30 Uhr – Die Champs-Élysées

Champs-Élysées by SpitermanNach dem Mittagessen geht es mit der U-Bahn weiter zu einer der Stationen nahe der Avenue des Champs-Élysées. Auf dieser malerischen, von Bäumen gesäumten Flaniermeile lassen sich verschiedene bedeutende Sehenswürdigkeiten von Paris finden. Hier besucht man die Place de la Concorde und den Arc de Triomphe, der all jenen gewidmet ist, die in historischen Schlachten für Frankreich fielen. Über eine Treppe gelangt man nach oben, wo man einen wunderschönen Blick auf die Umgebung hat. Der Élysée-Palast, Amtssitz des französischen Präsidenten, liegt auf der nahe gelegenen Rue du Faubourg Saint-Honoré.

Eiffel Tower by dvpfagan16:00 Uhr  – Der Eiffelturm

Natürlich darf während eines Aufenthalts in der Stadt der Liebe auch ein Besuch des Eiffelturms nicht fehlen. Am ersten Abend in Paris gibt es im Grunde auch keine schönere Aktivität. Der Turm wurde 1889 errichtet und war einst das höchste Gebäude der Welt. Heutzutage ist es immer noch das höchste Bauwerk in Paris, wobei die obere Aussichtsplattform 279 Meter hoch ist. Wer gerne bei Starköchen isst, sollte dem Restaurant von Alan Ducasse auf der zweiten Etage des Eiffelturms einen Besuch abstatten. Am Fuße des Turms liegt der lange und größtenteils symmetrisch angelegte Park Champ de Mars. Er diente einst der benachbarten Militärakademie als Übungsgelände, wird jedoch heutzutage von Picknickern und Touristen bevorzugt, die das kürzlich errichtete Friedensdenkmal anlockt.

18:00 Uhr  – Das Centre Pompidou

Pompidou Centre by PhillipCWarum den Tag nicht im Centre Pompidou ausklingen lassen? Dieses riesige Gebäude ist mit seinen außen liegenden Rohren und grellen Farben kaum zu übersehen. Es beherbergt das Museum für moderne Kunst, das über eine der bedeutendsten Kunstsammlungen der Welt verfügen soll und in dem zahlreiche Ausdrucksformen der französischen Kunst und Kultur zu sehen sind. Das Centre Pompidou beherbergt nicht nur ein Kunstzentrum, sondern auch eine kostenfreie öffentliche Bibliothek – die erste ihrer Art in Paris.

Im Centre Pompidou erwartet einen auch das weitaus weniger bekannte Bar-Restaurant Le Georges, das französische Fusionsküche serviert und auf dem Dach des Gebäudes liegt. Die Fusionsküche besteht aus einer sorgfältig ausgewählten Mischung. Zu den Spezialitäten zählen Foie gras, frischer Fisch und leichte Zitronentorte als Nachspeise. Die Preise haben es in sich, aber die erstklassige Aussicht auf das nächtlich beleuchtete Paris macht das wieder wett. Einen Tisch sollte man im Voraus reservieren.


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