Drei Tage in Mailand – Abseits ausgetretener Pfade – Tag 3

09:00 Uhr – Das weniger bekannte Mailand

Milan PlanetariumAn unserem letzten Tag in Mailand wollen wir ein paar weniger bekannte Sehenswürdigkeiten besuchen und beginnen am Corso Venezia, Palestro (U-Bahnhof Palestro auf der roten Linie). Vom U-Bahnhof gelangt man zum Park Porta Venezia sowie zum Museum für Naturgeschichte und dem Mailänder Planetarium. Der Park kann erst einmal warten! Wir überqueren die Straße, folgen dem Verlauf des Corso Venezia und biegen links in die Via Serbelloni ein. Anschließend geht es noch einmal links in die Via Cappuccini. An der Hausnummer drei findet man ein großes schwarz-goldenes Haus und Flamingos vor! Dabei handelt es sich um die Flamingos der Villa Invernizzi. Auch wenn die Villa nicht für die Öffentlichkeit zugänglich ist, kann man sich hier gut umsehen.

Es geht zurück auf die Via Serbelloni. An der Hausnummer 10 befindet sich das ‚Haus mit dem Ohr‘, eine kuriose Skulptur am Gebäudeeingang, die einst als Sprechanlage für das Gebäude genutzt wurde!

10:00 Uhr – Wie die Mailänder in den 1930er Jahren lebten

Villa Necchi Campiglio

Folgt man dem Verlauf dieser Straße, gelangt man in ein anderes, schönes Mailänder Wohngebiet. Am Ende der Straße liegen die Via Mozart und die Villa Necchi Campiglio. Beim Betreten dieser komplett erhaltenen Villa aus den 1930er Jahren fühlt man sich in die Vergangenheit zurückversetzt. Hier bekommt man eine Vorstellung davon, wie das Leben der oberen langobardischen Mittelschicht ausgesehen haben muss – ein Besuch lohnt sich.

12:00 Uhr – Modeviertel

Über die Via Mozart geht es zurück auf den Corso Venezia bis in das Stadtzentrum. Beim Überqueren der Straße sieht man zu seiner Rechten die Via Della Spiga, die mitten ins Herz des eleganten Mailänder Modeviertels führt. Auch wenn man nicht viel Geld ausgeben möchte oder kein großer Shoppingfan ist, sollte man sich die Schaufenster auf dieser autofreien Straße nicht entgehen lassen.

Die Via Sant’Andrea und die Via Montenapoleone sind zwei weitere bedeutende Straßen in diesem Bezirk. Da man schon in Shopping-Laune ist, sollte man auch dem Palazzo Morando einen Besuch abstatten. Er beherbergt das Mailänder Kostümmuseum, das die Geschichte der Mailänder Mode vom 18. bis zum 20. Jahrhundert veranschaulicht. Das Museum liegt auf der Via Sant’Andrea 6.

Für ein schnelles Mittagessen kann man in eines der vielen Cafés in der Nähe einkehren, die auch von Büroangestellten aufgesucht werden. Eine elegante Alternative ist das Café Armani am Ende der Via Della Spiga in der Via Manzoni.

14:00 Uhr – Versteckte Juwelen

Porta Nuova MilanoÜber die Via Manzoni verlässt man das Modeviertel und gelangt zu den Bögen der Porta Nuova, eines von zwei mittelalterlichen Stadttoren, die heute noch erhalten sind. Wenn man durch die Tore hindurchgeht, steht man wieder vor dem Park Porta Venezia. Nun ist es an der Zeit, ein bisschen im Café Bar Bianco im Park zu entspannen. Alternativ begibt man sich auf die Via Palestro bis zur Hausnummer 16. Die Mailänder Galerie für Moderne Kunst liegt in einer neoklassizistischen Villa, die einst sowohl Napoleon als auch Feldmarschall Radetzky als Amtssitz diente.

Die Villa selbst ist schon sehenswert, aber das eigentliche Highlight ist die Kunstsammlung in der obersten Etage. Nicht viele wissen von dieser Ausstellung, die nicht gerade gut beworben wird, doch auf dieser Etage erwarten einen Kunstwerke von Größen wie Van Gogh, Cezanne, Corot und Gaugin, um nur ein paar zu nennen.

Von den Fenstern der Villa blickt man auf einen hübschen Garten (leider ist der Zugang zum Garten nur denjenigen gestattet, die Kinder dabeihaben).

Von dieser Gegend ist es nur ein kurzer Spaziergang zum Corso Buenos Aires, der längsten Einkaufsmeile in der Stadt – für alle, die vom Shoppen nicht genug bekommen können. Außerdem sind die Preise hier in der Regel niedriger als im Modeviertel.

17:00 Uhr – Ein letzter Blick auf den Duomo?

Da sich der letzte Tag in Mailand dem Ende neigt, wollen wir noch einen letzten Blick auf den Dom werfen, und zwar in gebührendem Stil! Dafür begibt man sich an der Piazza Duomo in das Rinascente, das größte Kaufhaus Italiens. Mit dem Aufzug fährt man bis in die oberste Etage, wo ein charmantes Café auf der Dachterrasse liegt – der perfekte Ort, um in Ruhe bei einem Kaffee oder Snack zu verweilen und einen letzten, unvergesslichen Blick auf den Duomo zu werfen.

19:00 Uhr – Abendgestaltung

Abends geht es in das elegante Viertel ‚Fiera’ (U-Bahn MM Wagner), das sowohl gehobene Küche als auch regionale Trattoria-Gerichte nach Familienrezept serviert. In der Umgebung liegen zahlreiche Bars, in denen man ein oder zwei Cocktails genießen kann. Warum nicht nach dem Abendessen in der überaus empfehlenswerten Eisdiele Rigoletto auf der Via San Siro vorbeischauen?


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