Drei Tage in Mailand – ein Tag mit Da Vinci – Tag 2

09:00 Uhr – Das letzte Abendmahl

The Last Supper da vinci Heute wollen wir uns ganz dem Einfluss, den Leonardo da Vinci auf die Stadt ausübte, widmen. Wer diesen Guide vor der Ankunft in der Stadt liest, sichert sich die Eintrittskarten zu Da Vincis Wandgemälde „Das letzte Abendmahl“ am besten lange im Voraus. Wer bereits in der Stadt ist, sollte die Website sofort aufrufen und hoffen, dass es noch stornierte Tickets oder freie Plätze gibt. Diese Sehenswürdigkeit muss wirklich jeder Mailandbesucher gesehen haben. Wer keine Tickets ergattern konnte, begibt sich für den morgendlichen Kaffee in eine Bar und genießt den Blick auf die schöne Kirche Santa Maria delle Grazie.

10:00 Uhr – Durch Gassen schlendern

Man kann entweder in die Innenstadt zurückkehren oder in Richtung der Kirche Sant’Ambrogio aus dem 4. Jahrhundert laufen. Zur Sant’Ambrogio gelangt man am besten über die Via Carducci. Wenn man sich links von dieser Straße hält, kann man ein bisschen ziellos durch die ruhigen, kleinen Gassen schlendern, in denen charmante Geschäfte zu finden sind und elegant gekleidete Mailänder ihren täglichen Beschäftigungen nachgehen. Eventuell kommt man an ein paar antiken römischen Ruinen, einer der Mailänder Universitäten (Cattolica) und zahlreichen Kirchen vorbei. Der Weg zur bedeutenden Mailänder Kirche Sant’ Ambrogio, die nach dem Schutzheiligen der Stadt benannt wurde, lohnt sich.

Je nachdem, wie viel Zeit man hat, könnte man auch dem Nationalmuseum für Wissenschaft und Technologie auf der anderen Straßenseite einen Besuch abstatten. Das Museum beherbergt unter anderem die Galerie Leonardo da Vinci, in der Holzmodelle und Skizzen von Maschinen zu sehen sind, die Da Vinci erfunden hat.

13:30 Uhr – Universitätsleben in der Mittagspause

Columns MilanVom Viertel Sant’Ambrogio geht es in eine Gegend namens Le Colonne (‚die Säulen‘). Unterwegs nimmt man entweder die Hauptstraße oder man läuft durch die sehr viel ruhigeren Gassen hinter der Piazza Sant’Ambrogio. Über die Via Lanzone geht es zum Largo Carrobbio und anschließend links zur Porta Ticinese, wo die Colonne zu finden sind. Diese römischen Säulen befinden sich vor der Kirche San Lorenzo und stehen bereits seit dem vierten Jahrhundert an dieser Stelle.

Unterwegs kommt man sicherlich an einem Lokal vorbei, in dem man seinen Hunger stillen kann. Die gastronomischen Einrichtungen bieten eine ungezwungene, studentische Atmosphäre, und gegenüber den Säulen ist auch ein nettes Restaurant zu finden.

15:30 Uhr – Einkaufsbummel

Shopping  MilanWie könnte man Mailand verlassen, ohne einmal einkaufen gegangen zu sein?! In dieser Gegend liegen ein paar interessante Boutiquen sowie große Markengeschäfte. Entweder läuft man auf der Via Torino in Richtung Stadtzentrum oder auf dem Corso Porta Ticinese in die entgegengesetzte Richtung.

Als Alternative bieten sich ein Besuch in der Kirche San Lorenzo oder ein bisschen Entspannung im kleinen Park hinter der Kirche an.

17:00 Uhr – Noch mehr Da Vinci

Wer den Corso Porta Ticinese bisher noch nicht gesehen hat, sollte dies nun tun. Folgt man dem Verlauf dieser Straße, kommt man zum neuen Stadttor – das alte befindet sich nahe den Säulen. Die Piazza 24 Maggio ist ein riesiges Säulendenkmal mitten auf der Straße. Von dort aus geht es ins Viertel Navigli, dem ehemaligen Hafengebiet der Stadt. Hafengebiet? Ja, denn auch wenn Mailand nicht am Meer liegt, verfügte die Stadt bis ins 19. Jahrhundert über mehrere Kanäle, über die sowohl Marmor zum Duomo als auch handgefertigte Waren und Textilien außerhalb der Stadt transportiert wurden. Da Vinci beeinflusste das Kanalnetz und war am Entwurf der Schleusen beteiligt.

Canal MilanEs gibt zwei große Kanäle, wobei man am besten den zweiten, den Naviglio Grande, aufsucht. Er wird von typischen Mailänder Gebäuden gesäumt, und am rechten Kanalufer kann man in einen der Innenhöfe gehen und die für diese Gebäude typischen, langen Balkone bewundern. Hier liegen auch Künstlerläden und interessante Boutiquen.

Man sollte auch Ausschau nach der alten Wäscherei halten, die in einer kleinen Seitenstraße am Kanal liegt. Dort kann man die alten Wäschetröge sehen, in denen einst mit Kanalwasser gewaschen wurde.

19:00 Uhr – Abendgestaltung

Warum nicht direkt am Kanal bleiben und die Happy Hour nutzen oder ein traditionelles Mailänder Abendessen genießen? Einfach einen Tisch am Kanal suchen und das Mailänder Nachtleben mit seiner ausgefallenen Mode auf sich wirken lassen! Livemusik und Clubs sind am anderen Kanal, dem Naviglio Pavese, zu finden.


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