Drei Tage in Mailand - Atemberaubende Architektur und Kunst - Tag 1

Mailand hat als Stadt einen gemischten Ruf. Manche denken bei Mailand sofort an Mode und Models in Hülle und Fülle, die auf den Straßen flanieren, andere hingegen an Fußball und das berühmte San Siro-Stadion. Vielen Leuten fällt weder ein berühmtes Denkmal noch eine bekannte Galerie ein – die Stadt ist eben nicht Venedig oder Rom. Man darf sich dennoch auf viele Überraschungen in dieser charmanten und weniger touristischen Stadt mit guten Verkehrsanbindungen freuen.

Tag 1

09:00 Uhr – Wenn in Rom (oder Mailand)…

Da man schon einmal in Italien ist, begibt man sich am besten direkt in das nächste Café und bestellt am Tresen einen Kaffee (und ein Croissant, wenn man es typisch Italienisch mag). Die Baristas in dieser Stadt sind eindrucksvoll effizient – wer behauptet da noch, Italiener seien immerzu entspannt?! Beim Kaffee wählt man am besten zwischen einem Espresso und einem Café Macchiato (Espresso mit einem Schuss Milch).

10:00 Uhr – Das Herz der Stadt – der Duomo

Duomo MilanNach dem morgendlichen Kaffee begibt man sich auf direktem Wege in die Innenstadt zur Piazza Duomo. Mit der roten oder gelben U-Bahn-Linie fährt man bis ‚Duomo’. Alternativ nimmt man eine der Straßenbahnen, die in der Nähe des Doms verkehren (1, 2, 3, 12, 14, 15, 16, 19, 24 und 27).

Der prachtvolle Dom auf der Piazza hat bisher noch jeden Besucher verzaubert. Es handelt sich nach dem Petersdom und der Kathedrale von Sevilla um die drittgrößte Kirche der Welt. Am besten läuft man einmal um den Dom herum, um seine Details aus allen Perspektiven zu betrachten. Empfehlenswert ist auch der Aufstieg (über eine Treppe oder mit dem Aufzug) zum Dach, um die vielen Spitzen mit ihren einzigartigen Statuen aus nächster Nähe zu sehen. Bei schönem Wetter kann man sogar die italienischen Alpen in der Ferne erkennen.

11:00 Uhr – La Galleria bis La Scala

Auf keinen Fall verpassen sollte man die Einkaufsgalerie La Galleria Vittorio Emanuele II. Sie wurde als Verbindung zwischen der Piazza Duomo und der Piazza della Scala entworfen. An letzterer befindet sich das berühmte Opernhaus La Scala. Während man durch die Galerie schlendert, kann man versuchen, nachzuempfinden, weshalb sie nach ihrer Fertigstellung im 19. Jahrhundert aufgrund der Verwendung von Metall als ziemlich hässlich galt. Am Ende kommt man an der Piazza La Scala heraus. Zur Linken befindet sich La Scala. Selbst wenn man kein großer Opernliebhaber ist, lohnt sich ein Besuch im Inneren des Gebäudes.

La ScalaEine weitere interessante Option ist die neu eröffnete Gallerie d’Italia, die direkt vor einem liegt. Sie beherbergt eine herrliche Kunstsammlung aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Faszinierend sind allein schon die Decken und Türen in der Abteilung des 19. Jahrhunderts, wo sich einst eine Bank befand. Eine dritte Alternative ist ein Spaziergang auf der Via Verdi, die in die Via Brera übergeht. An der Hausnummer 28 befindet sich die bedeutende Kunstgalerie Pinacoteca di Brera, die eine der wichtigsten Kunstsammlungen Italiens beherbergt.

13:00 Uhr – Spaziergang durch ‚Brera’

Nach der ganzen Kultur ist man mittlerweile bestimmt hungrig geworden. Das Viertel ‚Brera‘, das am Ende der Via Brera liegt, eignet sich ideal für einen angenehmen Spaziergang auf autofreien Straßen. Wenn man links in das Herz des Viertels abbiegt, kommt man an ein paar charmanten Cafés und Restaurants vorbei. Hier erwarten einen auch herrliche Antiquitätenläden. Wer ein bisschen aufs Geld achten möchte, läuft weiter bis zur Via Mercato. Die Pizzeria Sibilla in der Via Mercato 14 bietet etwas für jeden Geschmack, darunter hervorragende Pizza.

14:30 Uhr – Auszeit im Park

Sforzesco castleNach dem Mittagessen bietet sich eine kleine Auszeit im Park an. Am besten begibt man sich in Richtung Largo Cairoli, wo der Park und das Schloss der Stadt (Sforzesco) zu finden sind. Der Zugang zum Anwesen des Schlosses ist kostenfrei. Für das Museum und wichtige Zimmer bezahlt man drei Euro. Im Park liegen ein Aquarium, ein Amphitheater aus dem 19. Jahrhundert, ein Designmuseum (Triennale) und – am anderen Ende des Parks – ein prachtvoller Friedensbogen (Arco della Pace).

16:30 Uhr – Kaffee oder Eis?

GelatoAm Nachmittag bietet sich ein Eis oder – in den kälteren Monaten – eine heiße Schokolade an. Dafür geht man bis zum Ende des Parks, biegt links in die Via Pagano ein und dann noch einmal links in die Via Vincenzo Monti. In dieser reizenden Gegend liegen viele schöne, historische Wohnhäuser und ein paar interessante Boutiquen und Cafés. Am Ende der Straße, in Richtung Piazza Cadorna, lockt das Shockolat (Via Giovanni Boccaccio 9) mit hervorragendem Eis.

19:00 Uhr – In den Abendstunden

In der Fußgängerzone Corso Giuseppe Garibaldi (U-Bahnhof Moscova) kann man einen angenehmen Spaziergang unternehmen und bei einem Aperitif verweilen. Hier kann man zum Abendessen in eines der vielen Restaurants mit italienischer und internationaler Küche einkehren. Typische mailändische Küche wird im La Cotoletteria auf dem Corso Garibaldi 11 serviert, zum Beispiel verschiedene Varianten des örtlichen Schnitzels. Ein pulsierendes Nachtleben erwartet einen weiter oben auf der Straße (nicht in Richtung Stadt), wo junge Leute die Straßen bevölkern oder noch weiter oben auf dem Corso Como, wo ein paar der berühmtesten Mailänder Clubs liegen.


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