Drei Tage in Madrid - Die Seele der spanischen Hauptstadt entdecken - Tag 1

Auch wenn man ganze drei Tage in der Stadt verbringt, kann man am Ende doch nicht behaupten, Madrid wirklich zu kennen. Dauerbesucher und Alteingesessene werden einem bestätigen, dass die spanische Hauptstadt stets im Wandel begriffen ist und immer größer wird. Beinahe täglich eröffnen neue Restaurants, Bars und Attraktionen. Natürlich bedeutet das nicht, dass man die Tapas-Bars und Museen der Stadt nicht an einem verlängerten Wochenende erkunden könnte. Im Folgenden haben wir ein paar Insider-Tipps für einen 3-tägigen Traumaufenthalt in Madrid zusammengestellt.

Tag eins

Bei einem Blick auf den Stadtplan und das riesige Madrider Stadtgebiet wird deutlich, dass man am besten ein Viertel nach dem anderen besichtigt, anstatt kreuz und quer durch die Stadt zu den verschiedenen Sehenswürdigkeiten zu fahren. So spart man Zeit und schont die Fußsohlen. Madrid ist auf der ganzen Welt für seine Brunnen, Grünanlagen und Kunstmuseen bekannt, und die gute Nachricht lautet: Sie liegen alle in fußläufiger Entfernung zur Altstadt.

Puerta del Sol by pablo.sanchez09:00 Uhr – Ausgangspunkt Sol

Wir beginnen den Tag an der Puerta del Sol, dem Nullpunkt der spanischen Autobahnen und dem Zentrum von Madrids großer Altstadt, die man gut zu Fuß besichtigen kann. Warum nicht in einem Café einen ‚Cortado‘ (einen Espresso mit einem Schuss Milch) oder einen frisch gepressten Orangensaft bestellen, und ein paar Minuten lang die Leute beobachten, bevor es in Richtung Paseo de Prado geht? Auf dem Weg dorthin sollte man einen Besuch in der Chocolat Bar nicht versäumen, um frittierte spanische Churros in dickflüssige heiße Schokolade zu tunken.

11:00 Uhr – Das Prado Museum besuchen

El Prado Museum, Madrid by Iker MerodioVom Chocolat sind es knapp 10 Minuten bis zum weltberühmten Museo de Prado, wo man ein bis drei Stunden lang einmalige Kunstwerke bestaunen kann. Hier gibt es Meisterwerke von spanischen und europäischen Künstlern wie Goya, El Greco, Velázquez, Rembrandt und Botticelli zu sehen. Wer sich nicht sonderlich lange mit der Kunst im Prado aufhalten möchte, sollte sich zumindest Der Garten der Lüste von Heironymus Bosch, Las Meninas von Velázquez sowie die beiden überaus berühmten Porträts von Goya Die nackte Maja und Die bekleidete Maja ansehen (im gleichen Raum ausgestellt).

Insider-Tipp: Wer auch die Museen Reine Sofia und Thyssen besuchen möchte, kann sich im ersten Museum den Art-Walk-Pass kaufen, um ein bisschen Geld zu sparen.

12:30 Uhr – Ein Spaziergang durch den Botanischen Garten

Nun ist es an der Zeit, eine Pause von den Museen zu machen, und ein bisschen frische Luft zu genießen. Es geht in den Königlichen Botanischen Garten gegenüber dem Prado am Plaza de Murillo. Man betritt den Garten über das Eingangstor Puerto de Murillo. Im Garten darf man sich auf mehr als 90.000 Pflanzenarten freuen.

13:30 Uhr – Zeit fürs Mittagessen

Und schon Hunger bekommen? Nur einen kurzen Spaziergang vom Garten entfernt hat man die Wahl zwischen traditionellen spanischen Paellas, die im charmanten Innenhof des Arrocería Gala serviert werden oder den vegetarischen und veganen Gerichten mit natürlichen Zutaten, mit denen das Al Natural lockt.

15:00 Uhr – Museen oder der Park Retiro

Am ersten Tag sollte man keine weit entfernten Ziele in der Stadt ansteuern, sondern sich besser für eine der unten aufgelisteten Optionen in der Nähe entscheiden.

Option 1: Die Tour durch das Goldene Dreieck in Madrid (die Kunstmuseen Prado, Reina Sofia und Thyssen) auf dem Paseo del Prado fortsetzen. Das hochmoderne Kunstmuseum Reina Sofia wartet mit Picassos Guernica and Dalís Die Beständigkeit der Erinnerung (aka Die weichen Uhren) auf, und auch das Thyssen-Bornemisza Museum wird mit seinen impressionistischen und expressionistischen Werken von Malern wie Monet und Van Gogh einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Sehenswert ist auch das Caixa Forum mit dem vertikalen Garten des französischen Botanikers Patrick Blanc. Im Innenbereich finden Wanderausstellungen zu verschiedenen Themen – von moderner Kunst zur Frühgeschichte – statt.

Retiro Park by FintrvlrOption 2: Den Nachmittag draußen im Madrider Park Buen Retiro verbringen, den im 17. Jahrhundert Philipp IV. ursprünglich als Außenbereich für Könige, Königinnen und ihre Vertrauensleute errichten ließ. Man kann auch mit einem Boot auf dem See herumfahren. Für schöne Schnappschüsse eignet sich der Kristallpalast, ein Treibhaus aus Glas und Stahl, das als Ausstellungsort von Pflanzen von den Philippinen (damals eine spanische Kolonie) gebaut wurde und in dem heute temporäre Kunstausstellungen stattfinden. Anschließend kann man im Park Fotos von den Enten, Schwänen und Tauben schießen oder sich im Gras niederlassen und es sich mit einem Buch gemütlich machen.

17:00 Uhr – Ein bisschen Shopping gefällig?

Nun ist es an der Zeit, zurück zur Gran Via zu gehen und ein bisschen zu shoppen, bevor die Läden schließen. Unterwegs kann man eine Pause an der Plaza de la Cibeles einlegen und Fotos vom berühmtesten Brunnen in Madrid als auch vom schönen, von Antonio Palacios entworfenen, Rathaus der Stadt schießen. Am besten flaniert man ein bisschen auf der Hauptgeschäftsstraße Gan Via, wo sich die Luxusläden aneinanderreihen, und biegt anschließend in die Seitenstraßen ein, wo angesagte Boutiquen und Bars zu finden sind.

Al rico pincho by bubilla200219:00 Uhr – Abendgestaltung

In der Nähe der Gran Via kann man für einen Drink oder zum Abendessen in eine Tapas-Bar oder ein Restaurant einkehren. Wir empfehlen in der Bar Mercado de La Reina ein paar ‚Pinchos’ (kleine Mahlzeiten) und Wein zu genießen, bevor es zurück in die Ferienwohnung geht, wo man sich der wohlverdienten Nachtruhe hingeben kann. An diesem ersten Tag haben wir schon Einiges von der Stadt gesehen, aber morgen warten noch viele andere Abenteuer auf uns.


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