Drei Tage in London – Ein Blick von der Brücke - Tag 1

London gehört zweifellos zu den aufregendsten und abwechslungsreichsten Städten der Welt. Während eines Kurzaufenthalts in der britischen Hauptstadt schafft man es daher gerade einmal, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten abzuklappern und ein bisschen in das Lebensgefühl der Stadt einzutauchen. Das zwei Jahrtausende alte London erstreckt sich von Nord nach Süd auf gut 32 Kilometern und beherbergt mehr als acht Millionen Menschen, die über 300 Sprachen sprechen. Es handelt sich um eine überaus geschichtsträchtige und multikulturelle Stadt. Nach den drei Tagen in London wird man gar nicht mehr nach Hause wollen oder zumindest immer wieder gerne in diese einzigartige Stadt zurückkommen.

08:30 Uhr – London Bridge

London Bridge by Dave StravenDer erste Tag beginnt auf der London Bridge, einem der wichtigsten Wahrzeichen von London. Sie war einst für die mittelalterliche Brücke über die Themse berühmt, doch ist heutzutage eher für The Shard (das höchste Gebäude in London) und das Feinschmeckerparadies Borough Market bekannt. Den Tag kann man gut mit Kaffee und Gebäck von Monmouth Coffee beginnen (ein Lieblingslokal der Londoner, was auch an der allmorgendlichen Schlange deutlich wird). Anschließend geht es zum Borough Market, der sowohl mit spannender Londoner Marktgeschichte als auch mit Ständen von hervorragenden Lebensmittelherstellern aus ganz Großbritannien lockt.

Als Nächstes begeben wir uns zum Wolkenkratzer The Shard, der auf 244 Metern Höhe die höchste Aussichtsplattform in London bietet (die Tickets sollte man im Voraus buchen, wenn man sich einen guten Platz und günstige Eintrittskarten sichern möchte). Nachdem man wieder auf sicherem Boden steht, kann man ein paar Etagen im Exchange Building erklimmen und ein Brunch im Rooftop Café genießen, einem Insider-Tipp in London (man stelle sich nicht beschilderte Gebäude und versteckte Gänge vor). Hier kann man sich in authentischer Londoner Atmosphäre ein bisschen abseits der Massen ausruhen.

11:00 Uhr – Buckingham Palace und Westminster

Am besten lernt man London immer noch zu Fuß kennen, doch mit der London Underground (oder ‚Tube‘, wie sie von den Londonern genannt wird) lässt sich jede Menge Zeit sparen. Auch die Tube symbolisiert ein Stück Stadtgeschichte, da sie die älteste U-Bahn der Welt ist. Jetzt bis zum Bahnhof James’s Park fahren, wo der offizielle Wohnsitz der Queen, der Buckingham Palace, zu finden ist. Am besten versucht man vor 11:30 Uhr dort zu sein, denn um diese Uhrzeit findet jeden zweiten Tag die Wachablösung statt (hier geht’s zu den genauen Terminen).

Westminster Abbey by VT_ProfessorWeiter geht es nach Westminster, wo man die prächtige Architektur des Palace of Westminster, der Parlamentsgebäude und des Big Bens auf sich wirken lassen kann. Manchmal stehen Führungen durch die Innenbereiche zur Verfügung. Die angrenzende Westminster Abbey im gotischen Stil bietet eine spannende Religionsgeschichte und ist täglich außer sonntags für Besucher geöffnet. In der Nähe befindet sich auch die Downing Street. Die Hausnummer 10 ist der Wohnsitz des britischen Premierministers. Wenn man dort vorbeiläuft, kann es passieren, dass man ihm höchstpersönlich (oder anderen Persönlichkeiten) über den Weg läuft.

13:00 Uhr – Covent Garden, Leicester Square und Piccadilly Circus

Piccadilly Circus by AndyRobertsPhotosNun geht es mit der Tube oder dem Bus in Richtung Covent Garden. Auf dem berühmten Platz erwarten einen kleine Boutiquen und Straßenkünstler, die die Menge mit allen möglichen - zum Teil unkonventionellen - Vorführungen zum Staunen bringen. Wer sich etwas abseits der Massen halten möchte, begibt sich zum St Martin’s Courtyard, das sich ideal für ein leichtes Mittagessen oder erfrischende Getränke eignet. Das SUDA Thai, das Bill’s oder das Jamie’s Italian (des britischen Starkochs Jamie Oliver) sind allesamt zu empfehlen.

Nach der Mittagspause geht es zum Leicester Square, der nur 5 Minuten zu Fuß entfernt liegt. Dort kann man ermäßigte Eintrittskarten für Theateraufführungen, die noch am selben Abend stattfinden, kaufen. Das West End gehört mit seinen weltberühmten Theaterhäusern zu den Kultvierteln in London. Eine Aufführung sollte man sich wirklich nicht entgehen lassen. Eintrittskarten sind an den Ticketschaltern, wie dem offiziellen TKTS-Schalter oder am Schalter auf dem Leicester Square, erhältlich. (Die besten Schnäppchen stehen jedoch im Voraus auf Webseiten wie Lastminute.com, wo Theatervorführungen und Gourmet-Abende zu ermäßigten Preisen angeboten werden.)

 

Nach einem weiteren Spaziergang (am besten durch Chinatown, um auch dieses multikulturelle Viertel von London gesehen zu haben) gelangt man zum Piccadilly Circus sowie zur Statue des griechischen Gottes Anteros, die mit den dahinter liegenden Leuchtreklamen ein beliebtes Fotomotiv ist.

 

15:00 Uhr – Einkaufsbummel durch die Regent und die Oxford Street

Von Piccadilly aus erreicht man direkt die Regent Street und andere berühmte Londoner Einkaufsmeilen. Diese Straßen bieten auch allen, die sich nur die Schaufenster ansehen wollen, einen großen Unterhaltungswert. Der Spielzeug- und Spielwarenladen Hamleys wartet mit einer märchenhaften Atmosphäre auf, die die Vorstellungskraft von Menschen aller Altersklassen anregt. Der Apple Store ist für Mac-Fans die Erfüllung ihrer Träume. Die skurrile Buchhandlung Goyles (in der Charing Cross Road) ist ein Paradies für Bücherwürmer und lockt mit regelmäßigen Autorenlesungen, einem Jazz-Café und einem Piranha-Becken in der Kinderabteilung.

17:00 Uhr – Abendessen und Theaterbesuch im West End

West End by david55kingMan muss früh zu Abend essen, um rechtzeitig zum Theater zu kommen. Auch wenn es im Theaterviertel viele Restaurants gibt, die vor den Aufführungen Menüs zu niedrigen Preisen anbieten, sollten wahre Feinschmecker dieses Londoner Viertel eher meiden. Allerdings gibt es Ausnahmen, darunter das Hawksmoor Air Street, das die besten Steaks und Meeresfrüchte in London serviert. Wer vor den Aufführungen ein Abendessen mit Showeinlagen genießen möchte, sollte sich im Circus umschauen. Dort bekommt man während des Essens Feuerspucker und Trapezkünstler zu Gesicht. Und dann heißt es: Auf ins Theater und eine unvergessliche Aufführung erleben. Wer nach dem Theaterbesuch noch Lust auf einen Absacker hat, dem können wir das labyrinthische Porterhouse oder die höhlenartige Gordon’s Wine Bar, die älteste Weinstube in London, empfehlen.


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