Drei Tage in Florenz – Die Hügelstadt Fiesole – Tag 3

Im Rahmen unserer 3-tägigen Tour durch Florenz haben wir bisher ein paar der wichtigsten Kunstwerke der Welt sowie einen einzigartigen Panoramablick auf die Stadt erlebt. Der dritte Tag hält etwas ganz Anderes bereit, nämlich ein Ausflug in die nahe gelegene Hügelstadt Fiesole, die ca. 8 km vom Stadtzentrum entfernt liegt.

Im Gegensatz zur ehemaligen römischen Veteranenstadt Florenz hat Fiesole etruskische Wurzeln, die bis ins 8. und 9. Jahrhundert v. Chr. zurückreichen. Die zuletzt von den Römern eroberte Hügelstadt ist sowohl für ihre vielen Prachtvillen, die sich auf der Straße zur höchsten Stelle der Stadt aneinanderreihen, als auch für ihr dominikanisches Kloster und ihr römisches Theater bekannt.

09:00 Uhr– Nach oben auf den Hügel

Fiesole -PAVDWDer Trip nach Fiesole beginnt auf der Piazza San Marco. Von dort fährt man mit der Buslinie 7 auf den Gipfel der Hügelstadt. Man sollte einen Fensterplatz ergattern, da schon die Fahrt selbst ein Abenteuer ist. Wer mehr über die Geschichte der Stadt erfahren möchte, begibt sich zum Touristenbüro neben dem Eingang des archäologischen Parks in der Via dei Partigiani. Der archäologische Park ist ein hervorragender Ausgangspunkt für die Stadtbesichtigung. Er beherbergt ein teilweise restauriertes, römisches Amphitheater aus dem 1. Jahrhundert, Bäder und einen etruskischen Tempel.

11:00 Uhr – Auf dem Panoramaweg spazieren

Florence - Chris Yunker

Nicht zu versäumen ist ein wirklich nennenswerter, etwa 1,5 km langer Panoramaweg in der Stadt, von dem man an einem klaren Tag bis nach Florenz sehen kann. Einen Plan dieses Wegs gibt es im Touristenbüro. Man muss einfach den speziellen rot-weißen Markierungen am Wegesrand folgen. Nicht vergessen, eine Flasche Wasser mitzunehmen.

12:30 Uhr – Der Convento di San Francesco

Nun heißt es, den Rückweg ins Ortszentrum antreten und den steilen Hügel in Richtung Convento di San Francesco hochlaufen. Erste Anlaufstelle ist die Cattedrale di San Romolo aus dem 11. Jahrhundert. Sie verfügt über einen originalen Glockenturm aus dem 13. Jahrhundert, der aus weiter Ferne zu sehen ist. Im Inneren der Kathedrale sind Werke von Mino da Fiesole und Fresken zu finden.

Auf dem Weg zum Gipfel kommt man an verschiedenen Aussichtspunkten vorbei. Oben erwarten einen das Kloster und sogar ein kostenfreies Museum (Spenden sind gerne gesehen), das im Klosterinneren liegt und Artefakte ausstellt, die von Mönchen in aller Welt gesammelt wurden. Für ein wirklich nettes, ausgedehntes Mittagessen eignet sich das wunderschöne Restaurant, an dem man auf dem Rückweg vorbeikommt. Es serviert hervorragende Pecorino- (Schafskäse-)Pasta.

15:00 Uhr – Besuch im Bargello Museum

Bargello museum - ScottOldhamMit der Buslinie 7 fährt man nun in Richtung Florenz zu einem weiteren großartigen und unterschätzten Museum, dem Bargello. Es befindet sich in zentraler Lage zwischen der Piazza Santa Croce und der Piazza della Signoria und verfügt über einen einzigartigen Innenhof. Das Museum beherbergt größtenteils Skulpturen (darunter den berühmten bronzenen David von Donatello), Goldschmiedearbeiten, Teppiche und Emaillen.

16:30 Uhr – Den Campanile erobern

Anschließend geht es zur Piazza del Duomo auf den schönen Giotto-Glockenturm (Campanile di Giotto), der neben der berühmten Kathedrale Duomo, dem unverkennbaren Herzstück von Florenz, zu finden ist. Hier bildet sich normalerweise keine lange Warteschlange, doch man sollte sich auf 414 Stufen gefasst machen (der Aufstieg lohnt sich!). Begonnen wurde mit dem Bau dieses Turms 1334 begonnen, fertiggestellt wurde er im Jahr 1359. Sehenswert sind die 16 Patriarchen- und Prophetenstatuen, die den Turm zieren. Oben angekommen wird man mit einer außergewöhnlichen Aussicht auf die Kuppel von Brunelleschi belohnt.

17:30 Uhr – Auf den Märkten stöbern

Bei einem Trip nach Florenz darf auch ein Besuch auf den Straßenmärkten in San Lorenz nicht fehlen. Dort kann man alle möglichen Lederwaren, Schals, Schuhe, Handtaschen und vieles mehr erwerben. Auch wenn nicht alle Produkte aus italienischer Herstellung stammen, kann man mit den Verkäufern in der Regel um den besten Preis feilschen. Hier sollte man auf seine Sachen achten, da solche touristischen und lebhaften Orte häufig von Taschendieben aufgesucht werden.

18:30 Uhr – Noch einmal in Florenz essen gehen

Food- Alaskan DudeEs lässt sich sagen, dass Florenz bei Sonnenuntergang (und nachts) sogar noch schöner ist als tagsüber. An den Märkten in San Lorenzo kann man sich ein Eis holen und durch die Altstadt schlendern – von der Piazza Santa Maria Novella zur Piazza della Repubblica, der Piazza della Signoria und der Piazza Santa Croce, bevor man in einem Restaurant traditionelle lokale Küche genießt. Da diese Stadt wirklich ein Fest für alle Sinne ist, sollte man es noch einmal ausnutzen, dass man sich im Herzen der europäischen Renaissance und inmitten von so viel künstlerischer Kreativität befindet.


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