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3 Tage in Berlin: Die Geschichte der Stadt – Tag 2

9:00 Uhr – Schlossbrücke

Gendarmenmarkt by Olivier BruchezDer Tag beginnt an der Schlossbrücke, die von dem berühmten deutschen Architekten Karl Friedrich Schinkel entworfen wurde. Von hier kann man auf der berühmten Prachtstraße Unter den Linden flanieren, bis man zu einem großen öffentlichen Platz kommt, an dem die Staatsoper und die Humboldt-Universität liegen. Auf dem Bebelplatzfand im Jahr 1933 die Bücherverbrennung durch die Nazis statt, an die heute das Mahnmal von Micha Ullman erinnert.

Vom Bebelplatz gelangt man nach einem 5-minütigen Spaziergang zum Gendarmenmarkt, dem eindrucksvollsten öffentlichen Platz der Stadt. Dort befinden sich drei imposante Gebäude: der Deutsche und der Französische Dom sowie das Konzerthaus von Schinkel.

Tipp: Wir empfehlen, bei einem Kaffee im Café Konzerthaus zu verweilen und den unvergesslichen Blick auf den Platz zu genießen.

10:30 Uhr – Friedrichstraße

Nach der Besichtigung des Gendarmenmarkts geht es weiter auf der Friedrichstraße, einer der Haupteinkaufsstraßen in der Innenstadt von Berlin. Die Straße führt zum Prachtboulevard Unter den Linden. Von dort ist es nicht mehr weit bis zum Brandenburger Tor und dem Reichstag.

Tipp: Das Brandenburger Tor wird abends wunderschön beleuchtet. Für eine Besichtigung des Reichstags muss man sich im Internet anmelden. Zusätzliche Informationen gibt’s hier.

Holocaust Memorial, Berlin by Paul Graham Raven11:30 Uhr – Holocaust-Mahnmal

Das beeindruckende und bewegende Holocaust-Mahnmal ist das nächste Ziel auf dieser Route. Das überwältigende Denkmal ist den ermordeten Juden Europas gewidmet und wurde von Peter Eisenman entworfen. Man kann das Denkmal betreten oder das darunter liegende Dokumentationszentrum besuchen. Letzteres informiert sowohl über die Geschichte der vom Holocaust verfolgten Juden als auch über das Design und den Bau des Mahnmals.

Tipp: Die Ausstellung unterhalb des Denkmals ist kostenfrei, doch es ist empfehlenswert, für 4 Euro den Audio-Guide, der viele weiterführende Informationen bietet, zu erwerben.

13:30 Uhr – Potsdamer Platz

Am Potsdamer Platz, der sich einst in einem desolaten Zustand befand, liegt heute das exklusive Geschäftszentrum von Berlin. Hier befinden sich der Kollhoff-Tower und das von Helmut Jahn entworfene Sony Centre, das abends wunderschön beleuchtet wird.

Tipp: Zum Panoramapunkt auf dem Kollhoff-Tower fahren. Von dort hat man einen unvergleichlichen Blick über Berlin. Man kann auch in die Café-Bar im Stil der 1930er Jahre einkehren. Im günstigen Eintrittspreis ist eine sehenswerte Multimedia-Ausstellung über die Geschichte des Potsdamer Platzes inbegriffen.

Mittagessen: Wer jetzt zu Mittag essen möchte, wird im Sony Centre mit seinen vielen gastronomischen Einrichtungen auf jeden Fall fündig.

15:30 Topographie des Terrors

Topographie des Terrors by Wugging GavagaiNach dem Mittagessen geht es weiter auf der Stresemannstraße sowie anschließend auf der Zimmerstraße. Man kommt am Martin-Gropius-Bau vorbei und gelangt zur Topographie des Terrors. Von hier aus wurde der Nazi-Terror koordiniert. Auf dem Gelände lagen einst die Hauptquartiere der Gestapo und der SS. Die umfangreiche Ausstellung dokumentiert auf eindrucksvolle Art und Weise diesen dunklen Abschnitt der deutschen Geschichte. Auf dem Anwesen kann man die Reste der alten Gebäude besichtigen. In der Nähe befindet sich außerdem ein originaler Teil der Berliner Mauer.

Tipp: Die Außenbereiche sind nur bis 20:00 Uhr geöffnet.

17:00 Uhr – Checkpoint Charlie

Checkpoint Charlie by niOSVon der Ausstellung gelangt man über die Zimmerstraße zum Checkpoint Charlie. Dort erwarten einen hervorragende Galeriewände, die über die faszinierende Geschichte dieses ehemaligen Grenzüberganges informieren – von seiner Bedeutung für das Alltagsleben der Berliner und seiner großen symbolischen Ausstrahlungskraft in den internationalen Beziehungen zwischen Ost und West.

Nach diesem ereignisreichen Besichtigungstag ist es nun wirklich an der Zeit für einen entspannenden Drink oder einen kleinen Snack. Mit der Buslinie M29 kann man von der Kochstraße bis zum Oranienplatz fahren. In dieser lebhaften Gegend in Kreuzberg laden viele Bars, Restaurants, etc. zu einem Besuch ein.

Was kann man abends unternehmen?

Wer Lust auf spanische Tapas zum Abendessen hat, dem können wir das Sol Y Sombra (Oranienplatz 5) empfehlen. Vegetarische Gerichte, zum Beispiel leckere Burger, werden im Yellow Sunshine (Wiener Straße 19) serviert. Für anschließende Getränke bietet sich die Würgeengel Bar (Dresdner Straße 122) an, welche sich thematisch am gleichnamigen Film von Buñuel aus dem Jahr 1926 orientiert – abgesehen von ein bisschen altmodischem Glamour.


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