Drei Tage in Amsterdam - Willkommen in den Niederlanden - Tag 1

Die Stadt Amsterdam ist für ihre Grachten, ihre Stadthäuser und natürlich ihre Coffeeshops berühmt. Letztere lassen wir an unserem ersten Tag in Amsterdam mal außen vor und widmen uns hingegen den anderen Besonderheiten der niederländischen Hauptstadt. Ausgangspunkt ist der Dam-Platz.

09:00 Uhr – In Richtung Dam schlendern

Dam square by AbeeeerDer Tag beginnt mitten im Zentrum von Amsterdam, dem Dam-Platz. Vom Hauptbahnhof aus schlendert man über die Damrak-Straße in Richtung dieses historischen Platzes. Auf der Damrak reihen sich die Souvenirläden aneinander. Hier kann man ein paar typisch niederländische Mitbringsel erwerben, wie Miniaturuhren oder –windmühlen. Am Dam-Platz erwarten einen der eindrucksvolle Königspalast und die Nieuwe Kerk, wo im Jahr 2002 der aktuelle niederländische König Willem-Alexander und Königin Máxima heirateten. Wer sich für Geschichte interessiert, sollte auch dem Kriegsdenkmal De Eendracht einen Besuch abstatten. Mode-Freaks kommen in den exklusiven Geschäften im Bijenkorf, dem 100 Jahre alten, exklusiven Warenhaus der Niederlande, auf ihre Kosten.

10:30 Uhr – Niederländische Geschichte entdecken

In Amsterdam kann man sich auf die Spuren des berühmten jüdischen Mädchens Anne Frank begeben, indem man das Anne-Frank-Haus (auch Achterhuis genannt) besucht. Man kann die hinter dem Bücherregal versteckt liegenden Räumlichkeiten, in denen Anne und ihre Familie in den 1940er Jahre Zuflucht vor den Nazis suchten, erkunden und mehr über die Geschichten, die sie in ihr berühmtes Tagebuch schrieb, erfahren.

Um zum Museum zu gelangen, läuft man vom Dam-Platz geradewegs über die Paleisstraat und die Reestraat und folgt dem Verlauf der historischen Grachten in Richtung Prinsengracht 263-267, wo das Anne-Frank-Haus (Anne Frank Huis) zur rechten Seite auf der Reestraat liegt. Das Museum ist täglich geöffnet und der Eintritt kostet 9 € für Erwachsene bzw. 4,50 € für Minderjährige zwischen 10 und 17. Für Kinder bis 9 Jahre ist der Eintritt kostenlos. Die extrem lange Warteschlange kann man umgehen, indem man die Eintrittskarten online auf der offiziellen Website des Museums erwirbt.

12:30 Uhr – Mittagspause!

Nach so vielen historischen Informationen ist man bestimmt etwas ausgelaugt. Das Lokal Bagels and Beans bietet ein vom Ambiente in Nizza inspiriertes Dekor und serviert leckere, gesunde Bagels aus natürlichen Zutaten. Es bietet etwas für jeden Geschmack, sogar leckere Süßwaren. Einer der Franchise-Läden befindet sich in der Keizersgracht 504, die nur eine Straße von der Prinsengracht entfernt liegt.

14:00 Uhr – Shoppen bis zum Umfallen im Jordaan

Jordaan district by taverWer das Viertel, in dem Rembrandt seine letzten Lebensjahre verbrachte, erkunden will, sollte einen Spaziergang durch den authentischen Bezirk Jordann mit seinem Gassenlabyrinth unternehmen.Dieser Bezirk grenzt an das Anne-Frank-Haus. Im Jordaan, dem Viertel der niederländischen Musikerszene, herrscht ein anderes Lebensgefühl (einige berühmte niederländische Folkloresänger sind hier geboren und aufgewachsen). Hier kann man in Vintage-Läden stöbern, ein paar Kunstgalerien besuchen oder bei einem niederländischen Bier auf einer der Terrassen verweilen. Die Anwohner nennen diese Gegend ‚De 9 straatjes’ (Die Neun Straßen), die zusammen diesen Stadtteil bilden.

16:30 Uhr – Mit dem Fahrrad oder Boot quer durch die Stadt

Bikes- redjarFahrräder sind aus Amsterdam gar nicht mehr wegzudenken. In der ganzen Stadt findet man zahllose Zweiräderverleihe. Dabei stehen alle möglichen Ausformungen zur Auswahl, zum Beispiel das Bakfiets, ein niederländisches Transportrad. Da es in Amsterdam wohl mehr Fahrräder als Autos gibt, kann man sich fast überall in der Stadt – abgesehen von den Fußgängerzonen – problemlos mit dem Rad fortbewegen. Warum nicht eine Radtour zum Leidseplein, einem beliebten Platz am südlichen Ende des Grachtengürtels, unternehmen? Nachdem man das Fahrrad auf dem Platz abgestellt hat, kann man sich die Aufführungen der Straßenkünstler ansehen.

Als Alternative zur Radtour bietet sich eine Bootsfahrt über die Amsterdamer Grachten an. Entweder man nimmt an einer traditionellen Grachtenfahrt teil, die von allen möglichen Reiseveranstaltern angeboten wird oder man wird selbst aktiv und leiht sich ein Paddelboot aus.

19:00 Uhr – Niederländische Küche kosten

Nach so einem ereignisreichen Nachmittag ist es nun an der Zeit, in ein typisches Alt-Amsterdamer Restaurant einzukehren. Das Restaurant Greetje im Herzen von Amsterdam serviert niederländische Gerichte wie Hutspot (Eintopfgericht), eine niederländische Käseplatte und zum Nachtisch niederländisches Lakritzeis. Das Greetje liegt in der Peperstraat 23-25, nahe der Prins Hendrikkade. Für die Anfahrt nimmt man die Straßenbahnlinie 1, 2 oder 5 in Richtung Amsterdamer Hauptbahnhof und läuft anschließend die Prins Hendrikkade in Richtung Peperstraat entlang (ca. 15 Minuten zu Fuß).

Wem der Sinn nach Fleischgerichten steht, sollte das Restaurant Meatballs in der Warmoesstraat 15 (nahe Anfang Damrak-Straße) aufsuchen. Das Restaurant ist ganz dieser beliebten mittel- und nordeuropäischen Spezialität (den Hackfleischbällchen) verschrieben und serviert alle möglichen Ausrichtungen – von Knoblauch-Hähnchen bis hin zu pikanten Schweinefleischbällchen.

22:30 Uhr – Lachen oder Tanzen

Amsterdam canals in winter by natasja dbAbends kann man in Amsterdam jede Menge unternehmen. Wer zwar kein Niederländisch, aber dafür Englisch versteht und sich gut amüsieren möchte, dem können wir die Comedy-Shows im englischsprachigen Boom Chicago in der Rozengracht empfehlen. Wer gerne das Tanzbein schwingen möchte, dem stehen in der Innenstadt Clubs wie das Paradiso und das Escape zur Auswahl.


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